Der Alte Königspalast (tschechisch Starý královský palác) ist der historische Mittelteil des Südflügels der Prager Burg. Vom 10. bis zum 16. Jahrhundert war er Sitz böhmischer Fürsten und Könige. Die königliche Residenz wurde auf Resten einer romanischen Burganlage aus dem 12. Jahrhundert errichtet, die im Souterrain noch erhalten sind. Kaiser Karl IV. ließ den Palast erweitern und zu einer prachtvollen gotischen Kaiserresidenz umbauen, unter Vladislav II. Jagiello erhielt er sein heutiges, von der Renaissance geprägtes Gesicht.
Der bekannteste Raum im Alten Königspalast ist der Vladislavsaal mit einer beeindruckenden gotischen Gewölbedecke, er gilt als der schönste Saal mitteleuropäischer Spätgotik. Früher fanden hier Ritterturniere, festliche Bälle und Krönungszeremonien böhmischer Könige statt, heute wird der Saal für feierliche Staatsakte, wie z. B. die Wahl des Staatspräsidenten, verwendet.
Ein Besuch des Alten Königspalastes ist ein Bestandteil des Besichtigungsrundgangs durch die Prager Burg. Im gotischen Souterrain ist die Ausstellung Geschichte der Prager Burg (Příběh Pražského hradu) zu sehen.
Text übernommen aus „Alter Königspalast (Prager Burg)“ auf Wikipedia, CC BY-SA 4.0.
Alter Königspalast (Prager Burg) steht weltweit auf Platz 964 von 9.079 im Burgen-Bekanntheitsranking des Atlas und Nr. 18 der 243 in Tschechien verzeichneten. Die Gründung fällt auf um 1150: früher als bei 80% der datierten Objekte des Atlas, eines von 756 Atlas-Objekten, die im 12. Jahrhundert gegründet wurden. Die Wikipedia-Artikel dazu wurden in den letzten 60 Tagen 5.120-mal geöffnet, mehr als 87% des Atlas. Im Umkreis von 25 km stehen 26 weitere Objekte des Atlas. Der nächste Ausflugs-Guide ist Prag, 1 km entfernt. Die Anlage gehört zu den 189 Objekten auf der Regionalkarte Böhmen. Sehen Sie in der Burgen-Statistik, wie Tschechien abschneidet.
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