Die Prager Burg (tschechisch Pražský hrad) ist die ehemalige Residenz der Könige von Böhmen im Hradschin (Burgviertel) in der tschechischen Hauptstadt Prag. Mit einer Fläche von fast 70.000 Quadratmetern ist sie die größte geschlossene Burganlage der Welt. Sie wurde im 9. Jahrhundert erbaut und hat seither ihr Aussehen stark verändert: Generationen von Baumeistern verschiedener Baustile waren daran beteiligt, die einzelnen Etappen der Geschichte hinterließen ihre Spuren. Sie war Residenz der Könige von Böhmen, zweier Kaiser des Heiligen Römischen Reiches und der Präsidenten der Tschechoslowakei. Heute ist sie Sitz des Präsidenten von Tschechien. Inmitten der Prager Burg befindet sich der Veitsdom.
Text übernommen aus „Prager Burg“ auf Wikipedia, CC BY-SA 4.0.
Die Prager Burg steht weltweit auf Platz 23 von 9.079 im Burgen-Bekanntheitsranking des Atlas und Nr. 1 der 243 in Tschechien verzeichneten. Die Gründung fällt auf um 900: früher als bei 94% der datierten Objekte des Atlas, eines von 88 Atlas-Objekten, die im 9. Jahrhundert gegründet wurden. Die Wikipedia-Artikel dazu wurden in den letzten 60 Tagen 58.357-mal geöffnet, mehr als 99% des Atlas. Laut Wikidata zählte die Anlage 2024 rund 2.550.000 Besucher. Im Umkreis von 25 km stehen 26 weitere Objekte des Atlas. Der nächste Ausflugs-Guide ist Prag, 2 km entfernt. Die Anlage gehört zu den 189 Objekten auf der Regionalkarte Böhmen. Sehen Sie in der Burgen-Statistik, wie Tschechien abschneidet.
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