Das Schloss Oranienburg liegt in Oranienburg, der Kreisstadt des Landkreises Oberhavel im Land Brandenburg. Es ist das älteste Barockschloss in der Mark Brandenburg.
Text übernommen aus „Schloss Oranienburg“ auf Wikipedia, CC BY-SA 4.0.
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Es ist das älteste Barockschloss in der Mark Brandenburg und wurde von 1651 bis 1655 von Louise Henriette von Oranien-Nassau, der ersten Gemahlin des Kurfürsten Friedrich Wilhelm von Brandenburg, an der Stelle eines älteren Jagdschlosses errichtet. Architekt war Johann Gregor Memhardt. Der Bau orientierte sich in seiner äußeren Gestalt mit vertikaler Ausrichtung und den Türmchen an den Seitenflügeln am zeitgenössischen niederländischen Klassizismus. Der weitläufige Garten diente vor allem dem Anbau von Bäumen, Ziersträuchern, Blumen und Gemüse. Unter anderem führte die Kurfürstin die Kartoffel und den Blumenkohl in der Mark Brandenburg ein.
Ab 1689 ließ ihr Sohn, der prachtliebende Friedrich I., Schloss und Gärten unter dem Einfluss italienischer und französischer Barockarchitektur erweitern. Bis 1699 leitete Johann Arnold Nering den Bau. Er veränderte die Fassade des Corps de Logis und fügte zwei nördliche Rückflügel mit Abschlusspavillons hinzu, die durch einen begehbaren Arkadengang verbunden waren, wodurch ein zweiter Hof entstand. Nach ihm ergänzte vor allem Johann Friedrich Eosander von Göthe die Innenausstattung.
Nach dem Tod Friedrichs I. 1713 wurde das Schloss kaum noch genutzt. Sein Sohn Friedrich Wilhelm I. hielt sich nur gelegentlich in Oranienburg auf, und für den Unterhalt des Schlosses wurden nur die notwendigsten Mittel bereitgestellt. Dessen Sohn Friedrich II. übertrug das Anwesen anlässlich von dessen Hochzeit 1742 seinem jüngeren Bruder, Prinz August Wilhelm von Preußen. August Wilhelm starb hier 1758 im Alter von nur 35 Jahren. Seine Witwe Luise von Braunschweig nutzte es bis zu ihrem Tod 1780. 1794 erhielt es die spätere preußische Königin Luise von Mecklenburg-Strelitz als Geschenk.
Von 1858 bis 1925 wurde es zu einem Lehrerseminar umgebaut, 1933–37 dienten die Räume als SS-Kaserne, danach als Polizeischule. Im Zweiten Weltkrieg durch Bomben beschädigt, wurde es 1948–1954 äußerlich wiederhergestellt. Nach vorübergehender Nutzung durch die Rote Armee diente es ab 1952 als Offiziersschule der Kasernierten Volkspolizei und später bis 1990 als Kaserne der Grenztruppen der DDR.
Maschinell übersetzt aus „Oranienburg Palace“ in der englischsprachigen Wikipedia, CC BY-SA 4.0.
Das Schloss Oranienburg steht weltweit auf Platz 2.033 von 9.079 im Burgen-Bekanntheitsranking des Atlas und Nr. 158 der 711 in Deutschland verzeichneten. Die Gründung fällt auf 1651: früher als bei 25% der datierten Objekte des Atlas, eines von 721 Atlas-Objekten, die im 17. Jahrhundert gegründet wurden. Die Wikipedia-Artikel dazu wurden in den letzten 60 Tagen 2.982-mal geöffnet, mehr als 78% des Atlas. Im Umkreis von 25 km stehen 4 weitere Objekte des Atlas. Der nächste Ausflugs-Guide ist Berlin, 28 km entfernt. Sehen Sie in der Burgen-Statistik, wie Deutschland abschneidet.
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