Castle Map

Burg

Veste Otzberg

Otzberg Castle · Deutschland · 13. Jahrhundert

Veste Otzberg in Deutschland
Foto: Dennis63 · CC BY-SA 3.0 · Wikimedia Commons

Die Veste Otzberg steht weltweit auf Platz 4.894 von 9.040 im Burgen-Bekanntheitsranking des Atlas und Nr. 409 der 714 in Deutschland verzeichneten. Die Gründung fällt auf 1231: früher als bei 72% der datierten Objekte des Atlas, eines von 1091 Atlas-Objekten, die im 13. Jahrhundert gegründet wurden. Im Umkreis von 25 km stehen 8 weitere Objekte des Atlas. Der nächste Ausflugs-Guide ist Frankfurt am Main, 36 km entfernt. Sehen Sie in der Burgen-Statistik, wie Deutschland abschneidet.

Die Veste Otzberg (Hessen) wurde auf dem Gipfel des Otzberges im Odenwald in 367,9 m ü. NHN errichtet. An dessen Nordhang befindet sich der Ort Hering im südhessischen Landkreis Darmstadt-Dieburg, der aus der Vorburg bzw. der Burgmannensiedlung hervorgegangen ist. Die Geschichte von Burg und Ort ist deshalb eng miteinander verknüpft.

Text übernommen aus „Veste Otzberg“ auf Wikipedia, CC BY-SA 4.0.

Mehr aus der englischsprachigen Wikipedia

Die Region um den Otzberg gehörte vermutlich zu dem Gebiet, das König Pippin 766 n. Chr. zusammen mit Groß-Umstadt dem Kloster Fulda schenkte.

Die Veste Otzberg wurde vermutlich im späten 12. bzw. frühen 13. Jahrhundert erbaut.

Zu dieser Zeit sicherte Abt Marquard I. von Fulda den Klosterbesitz und errichtete weithin sichtbare Burgen als Zeichen seines Einflusses.

…Hier ist ein Platz für eine Burg… Er übertrug die Burg an Konrad von Hohenstaufen, den Bruder Kaiser Friedrich Barbarossas, als Vogt. Konrad war Pfalzgraf bei Rhein.

Das castrum Othesberg wird 1231 erstmals urkundlich erwähnt. In dieser Urkunde bestätigte der Erzbischof von Mainz, Siegfried III., zugleich Aufseher des Klosters Fulda, dem Pfalzgrafen Otto II. die im Vorjahr getroffene, im Einzelnen unbekannte Vereinbarung.

1244 werden die castellanos de odesbrech erstmals erwähnt: die Burgmannen der Veste Otzberg. Die Befestigung muss so weit ausgebaut gewesen sein, dass fünf Burgmannen mit ihren Dienern sie besetzen konnten. Die Burgmannen errichteten Häuser im Dorf Hering, sogenannte Burgmannenhäuser. Davon sind nur Teile des Hauses der Gans von Otzberg erhalten.

Im frühen 14. Jahrhundert gingen dem Kloster Fulda die Mittel aus, sodass Fürstabt Heinrich VI. von Hohenberg 1332 die Veste Otzberg sowie den Fulda gehörenden Teil von Umstadt für 4.600 Pfund Heller an Werner von Anevelt und Engelhard von Franckenstein verpfändete, die 200 Pfund in die Verbesserung der Burg investierten.

1374 löste Fulda den Besitz wieder ein, verpfändete jedoch im selben Jahr Otsperg die burg („Otzberg die Burg“), Heringes die stat darundir („Hering die Stadt darunter“) und die Hälfte von Umstadt für 23.875 Gulden an Ulrich von Hanau. Ulrich wandte 400 Gulden für Verbesserungen der Burg auf.

1390 verkaufte das Kloster die drei Besitzungen an Pfalzgraf Ruprecht II. Ihr Wert bei diesem Geschäft betrug 33.000 Gulden.

1504 war Otzberg teilweise in die Bayerische Fehde verwickelt.

Maschinell übersetzt aus „Otzberg Castle“ in der englischsprachigen Wikipedia, CC BY-SA 4.0.

Auf der interaktiven Burgenkarte ansehen →

Die ganze Geschichte auf Wikipedia lesen ↗

Weitere Burgen in Deutschland