Das Schloss Mafra (portugiesisch Palácio de Mafra) ist die größte Schloss- und Klosteranlage Portugals. Das Bauwerk wurde von dem schwäbischen Architekten Johann Friedrich Ludwig geplant und zwischen 1717 und 1730 in 13-jähriger Bauzeit bis zur Einweihung unter der Regentschaft Johanns V. im Barockstil errichtet und 1755 vollendet. In der Anlage wurde ein beträchtlicher Teil des Goldes aus der damaligen reichen Kolonie Brasilien verwendet. Der Komplex befindet sich in der Gemeinde Mafra, rund 40 Kilometer nordwestlich von Lissabon. Im Juli 2019 wurde das Ensemble aus Schloss, Basilika, Kloster, Cerco-Garten und Jagdpark (Tapada) von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt.
Text übernommen aus „Schloss Mafra“ auf Wikipedia, CC BY-SA 4.0.
Das Schloss Mafra steht weltweit auf Platz 354 von 9.079 im Burgen-Bekanntheitsranking des Atlas und Nr. 5 der 212 in Portugal verzeichneten. Die Gründung fällt auf 1717: früher als bei 20% der datierten Objekte des Atlas, eines von 696 Atlas-Objekten, die im 18. Jahrhundert gegründet wurden. Die Wikipedia-Artikel dazu wurden in den letzten 60 Tagen 10.218-mal geöffnet, mehr als 94% des Atlas. Laut Wikidata zählte die Anlage 2022 rund 190.000 Besucher. Im Umkreis von 25 km stehen 11 weitere Objekte des Atlas. Der nächste Ausflugs-Guide ist Sintra, 16 km entfernt. Sehen Sie in der Burgen-Statistik, wie Portugal abschneidet.
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