Schloss
Palais Holnstein
🇩🇪 Deutschland · 18. Jahrhundert
Das Palais Holnstein, später auch Palais Königsfeld oder Erzbischöfliches Palais genannt, ist ein Stadtpalais in der Kardinal-Faulhaber-Straße 7 in München (nördliche Altstadt). Es wurde 1735 bis 1737 durch François de Cuvilliés im Auftrag von Kurfürst Karl Albrecht für dessen natürlichen Sohn Franz Ludwig Graf von Holnstein erbaut. Es gilt heute als das bedeutendste der noch erhaltenen Adelspalais aus der Barockzeit in München, nachdem das originellere und ebenfalls von Cuvilliés stammende Palais Piosasque de Non im Zweiten Weltkrieg zerstört wurde.
Text übernommen aus „Palais Holnstein“ auf Wikipedia, CC BY-SA 4.0.
Mehr aus der englischsprachigen Wikipedia
Der Architekt François de Cuvilliés erbaute das Palais zwischen 1733 und 1737 für Sophie Caroline von Ingenheim, Gräfin von Holnstein, eine Mätresse Karls VII., Kaiser des Heiligen Römischen Reichs. Es ist heute Münchens bestes Palais im Rokokostil, da Cuvilliés' weniger konventionelles Palais Piosasque de Non im Zweiten Weltkrieg zerstört wurde. Das Palais Holnstein ist als vierflügeliger Bau um einen Innenhof angelegt. Das Vorderhaus diente Repräsentationszwecken, während das Hinterhaus den privaten Bereich des Grafen darstellte. Das Gebäude ist das einzige Adelspalais in München, das seinen ursprünglichen Grundriss bewahrt hat. Die Rokokofassade und viele Innenräume sind im Originalzustand erhalten.
Die Fassadengliederung zeigt drei Geschosse und neun Fensterachsen sowie einen flachen zentralen Risalit mit Giebel, wie er in München seit der Zeit Joseph Effners häufig zu sehen ist. Die Aufteilung der Fensterachsen in drei Felder zu je drei Achsen entspricht auch der inneren Gliederung von Haupt- und Seitenflügeln. Die oberen Geschosse werden durch Pilaster gegliedert.
Die Innendekoration stammte von Johann Baptist Zimmermann. Da das Palais nicht öffentlich zugänglich ist, kann nur die elegante Fassade besichtigt werden.
Von 1977 bis 1982 diente das Palais Holnstein als Residenz von Erzbischof Joseph Kardinal Ratzinger (später Papst Benedikt XVI.), der auch während seines Besuchs im September 2006 hier wohnte. Der amtierende Münchner Erzbischof Reinhard Marx bewohnt drei Zimmer des Palais. Sechseinhalb Millionen Euro der 8,7 Millionen Euro betragenden Renovierungskosten (75 %) des Palais wurden 2013 vom Freistaat Bayern getragen.
Maschinell übersetzt aus „Holnstein Palace“ in der englischsprachigen Wikipedia, CC BY-SA 4.0.
Das Palais Holnstein steht weltweit auf Platz 2.349 von 7.787 im Burgen-Bekanntheitsranking des Atlas und Nr. 172 der 492 in Deutschland verzeichneten. Gegründet 1733, ist es älter als 20% der datierten Objekte des Atlas — eines von 525 Atlas-Objekten, die im 18. Jahrhundert gegründet wurden. Seine Wikipedia-Artikel wurden in den letzten 60 Tagen 1.174-mal geöffnet — mehr als 53% des Atlas. Im Umkreis von 25 km stehen 8 weitere Objekte des Atlas. Der nächste Ausflugs-Guide ist München, 1 km entfernt. Sehen Sie in der Burgen-Statistik, wie Deutschland abschneidet.
Auf der interaktiven Burgenkarte ansehen →Häufige Fragen
Wo liegt das Palais Holnstein?
Das Palais Holnstein liegt in Deutschland, bei 48.14091°, 11.57505°.
Wann wurde das Palais Holnstein erbaut?
Der Atlas nennt als Gründungsjahr 1733. Frühere Anlagen mögen an dieser Stelle bestanden haben; dies ist das älteste dokumentierte Gründungsjahr.
Wie bekannt ist das Palais Holnstein?
Im Bekanntheitsranking dieses Atlas: Platz 2.349 von 7.787 weltweit, Platz 172 in Deutschland. Bekanntheit misst hier, in wie vielen Wikipedia-Sprachversionen ein Denkmal steht und wie oft diese gelesen werden.
Welche Burg liegt in der Nähe von Palais Holnstein?
Die Münchner Residenz, rund 1 km entfernt.
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