Schloss Nymphenburg ist ein Baudenkmal im Bezirk Neuhausen-Nymphenburg der bayerischen Landeshauptstadt München. Es war von 1715 bis 1918 Sommersitz der Kurfürsten und Könige von Bayern aus dem Haus Wittelsbach. In zwei Jahrhunderten wurde es von den Architekten Enrico Zuccalli und Joseph Effner in den Stilen Barock und Rokoko vom kleinen Landhaus zur monumentalen Dreiflügelanlage ausgebaut. Das Schloss bildet zusammen mit dem ostseitigen Rondell, dem westseitigen Park, vier Burgen und zahlreichen Kanälen ein einzigartiges Bauensemble. Nymphenburg gehört zu den größten Schlössern Deutschlands und zu den bedeutendsten Europas.
Wegen umstrittener Pläne, den Schlosstrakt an der Maria-Ward-Straße 1a für das Museum Biotopia abzureißen, wurde Schloss Nymphenburg Anfang 2021 auf die Rote Liste des Verbandes Deutscher Kunsthistoriker gesetzt. Als Reaktion darauf gründeten Bürger, Experten und Vereine im April 2021 den „Aktionskreis für Schloss Nymphenburg“. Außerdem starteten sie eine Online-Petition für die Verlegung von Biotopia und für die Erhaltung des Schlosstraktes.
Text übernommen aus „Schloss Nymphenburg“ auf Wikipedia, CC BY-SA 4.0.
Schloss Nymphenburg steht weltweit auf Platz 67 von 9.079 im Burgen-Bekanntheitsranking des Atlas und Nr. 5 der 711 in Deutschland verzeichneten. Die Gründung fällt auf 1664: früher als bei 24% der datierten Objekte des Atlas, eines von 721 Atlas-Objekten, die im 17. Jahrhundert gegründet wurden. Die Wikipedia-Artikel dazu wurden in den letzten 60 Tagen 36.608-mal geöffnet, mehr als 99% des Atlas. Im Umkreis von 25 km stehen 13 weitere Objekte des Atlas. Der nächste Ausflugs-Guide ist München, 6 km entfernt. Sehen Sie in der Burgen-Statistik, wie Deutschland abschneidet.
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