Castlemap

Burg

Pontikokastro

🇬🇷 Griechenland

Pontikokastro in Griechenland
Foto: Ramsay Traquair (1874-1952) · Public domain · Wikimedia Commons

Pontikokastro (griechisch: Ποντικόκαστρο), im späten Mittelalter im Französischen als Beauvoir und im Italienischen als Belveder bekannt, ist eine byzantinische Burg in Agios Andreas, Katakolo, auf der Peloponnes-Halbinsel in Griechenland.

Die Festung von Pontikon – Pontikokastro, „Burg von Pontikon“, ist ein relativ junger Name – ist eine der ältesten byzantinischen Burgen Griechenlands. Sie liegt im nördlichen Teil der Bucht von Ichthys, 100 Meter von der Küste entfernt, und wurde auf den Ruinen der Akropolis des antiken Pheia errichtet, die auf 700 v. Chr. zurückgeht.

Über die Herkunft des Namens gibt es unterschiedliche Ansichten: Manche behaupten, Pontikon leite sich vom altgriechischen Wort pontos, „Meer“, ab, wegen seiner Aussicht auf das Ionische Meer. Andere führen es auf die Ähnlichkeit mit der Form einer Maus (pontikos) zurück. Als wahrscheinlichste Erklärung gilt jene des Volkskundlers Dinos Psychogios, wonach der Name eine Verballhornung des lateinischen „fonticum“ sei, was Lagerhaus bedeutet, da die Burg als Speicher für Getreide und andere Erzeugnisse diente.

Nach dem Vierten Kreuzzug wurde die Burg von den fränkischen Kreuzfahrern erobert, die um 1205 das Fürstentum Achaia errichteten. Sie nannten sie im Französischen Beauvoir, im Italienischen Belveder und im Lateinischen Bellovidere oder Pulchrumvidere. Sie gehörte ursprünglich zur fürstlichen Domäne von Achaia und war zusammen mit der Festung und der fürstlichen Münzstätte Glarentza einer der beiden Hauptorte, von denen aus Elis regiert wurde. 1289 wurde Beauvoir an Hugo, Graf von Brienne, im Tausch gegen seine Hälfte der Baronie Karytaina vergeben, doch Hugo tauschte es bald mit Jean Chauderon gegen Ländereien in Conversano.

Bis 1303 war es jedoch wieder unter direkte fürstliche Kontrolle zurückgekehrt. Während des Versuchs Ferdinands von Mallorca, das Fürstentum 1315–16 an sich zu reißen, wurde Beauvoir erobert und von seinen Truppen gehalten, bis er in der Schlacht von Manolada besiegt wurde und starb. Danach spielte Beauvoir keine bedeutende Rolle mehr und wird in den folgenden Perioden osmanischer und venezianischer Herrschaft kaum erwähnt. 1391 wurde es von der Navarresischen Kompanie übernommen, 1427 von Konstantin Palaiologos, danach von Thomas Palaiologos. 1470 wurde es von den Türken niedergebrannt.

Maschinell übersetzt aus „Pontikokastro“ in der englischsprachigen Wikipedia, CC BY-SA 4.0.

Pontikokastro steht weltweit auf Platz 5.887 von 8.133 im Burgen-Bekanntheitsranking des Atlas und Nr. 80 der 134 in Griechenland verzeichneten. Der nächste Ausflugs-Guide ist Patras, 75 km entfernt. Die Anlage gehört zu den 35 Objekten auf der Regionalkarte Peloponnes. Sehen Sie in der Burgen-Statistik, wie Griechenland abschneidet.

Auf der interaktiven Burgenkarte ansehen →

Die ganze Geschichte auf Wikipedia lesen ↗

Häufige Fragen

Wo liegt Pontikokastro?

Pontikokastro liegt in Griechenland, bei 37.6639°, 21.3139°.

Wie bekannt ist Pontikokastro?

Im Bekanntheitsranking dieses Atlas: Platz 5.887 von 8.133 weltweit, Platz 80 in Griechenland. Bekanntheit misst hier, in wie vielen Wikipedia-Sprachversionen ein Denkmal steht und wie oft diese gelesen werden.

Welche Burg liegt in der Nähe von Pontikokastro?

Chlemoutsi, rund 29 km entfernt.

Weitere Burgen in Griechenland

Weitere Burgen