Burg
Schallaburg
🇦🇹 Österreich · 16. Jahrhundert
Die Schallaburg befindet sich rund sechs Kilometer südlich von Melk in der Ortschaft Schallaburg der niederösterreichischen Gemeinde Schollach.
Die Burg wurde im 11. Jahrhundert errichtet. Ab 1540 erfolgte der das heutige Erscheinungsbild prägende Um- und Ausbau zu einem Renaissanceschloss. Seit 1974 dient das Schloss als Ausstellungszentrum des Landes Niederösterreich und gilt zusammen mit dem Stift Melk als eines der beliebtesten Ausflugsziele Niederösterreichs.
Text übernommen aus „Schallaburg“ auf Wikipedia, CC BY-SA 4.0.
Mehr aus der englischsprachigen Wikipedia
1242 erscheint das Schloss erstmals urkundlich als Festung Schala. Vom 13. bis zum 15. Jahrhundert gehörte das Schloss den Herren von Zelking. Von 1456 bis 1614 war Schloss Schallaburg im Besitz der Familie von Losenstein. Im 16. Jahrhundert baute Hans Wilhelm von Losenstein es im Renaissancestil um und ließ die Kirche von Loosdorf zu einer lutherischen Renaissancekirche umbauen. Dort gründete er auch eine lutherische Gelehrtenschule für Jugendliche sowohl adliger als auch nichtadliger Herkunft („die Hohe Schule“, 1574–1627). 1601 starb Hans Wilhelm von Losenstein, wodurch hohe Schulden auf dem Schloss lasteten.
1614 kaufte der Schwiegervater von Georg Christoph auf Losensteinleithen, Georg von Stubenberg, das Schloss. 1627 wurden Kirche und Schule aufgrund eines vom österreichischen Erzherzog und Kaiser Ferdinand II. erlassenen Gesetzes geschlossen, der den katholischen Glauben in Niederösterreich wiederherstellen wollte. Vom 17. bis zum 20. Jahrhundert wechselte das Schloss mehrfach den Besitzer. Es blieb bis 1945 in Privatbesitz. 1945 wurde es von den Russen beschlagnahmt, und 1955 ging das Schloss in das Eigentum der neuen Republik Österreich über.
Das Schloss ist eine Verbindung aus einer romanischen Wohnburg und einer gotischen Kapelle, gestaltet nach dem Vorbild der italienischen Renaissance. Ästhetisch angelegt, besitzt es einen reich verzierten zweigeschossigen Arkadenhof mit eleganten auskragenden Treppen und einem Innenhof. Die Verzierungen bestehen aus Terrakotta-Mosaiken, die mythologische Figuren, Götter, Masken, Menschen und Tiere darstellen; eine hier bekannte sagenhafte Figur ist als Hundefräulein bekannt (eine weibliche menschliche Gestalt mit dem Kopf eines Hundes).
Am Eingangstor der Burg befinden sich zwei große „rauchspeiende Drachen“, jeweils 30 Meter lang und 6 Meter hoch, die bei Kindern ein beliebter Vergnügungsort sind, um von oben durch das Maul hinunterzurutschen.
Maschinell übersetzt aus „Schallaburg Castle“ in der englischsprachigen Wikipedia, CC BY-SA 4.0.
Die Schallaburg steht weltweit auf Platz 2.007 von 7.787 im Burgen-Bekanntheitsranking des Atlas und Nr. 49 der 200 in Österreich verzeichneten. Gegründet um 1540, ist es älter als 42% der datierten Objekte des Atlas — eines von 720 Atlas-Objekten, die im 16. Jahrhundert gegründet wurden. Seine Wikipedia-Artikel wurden in den letzten 60 Tagen 3.022-mal geöffnet — mehr als 75% des Atlas. Im Umkreis von 25 km stehen 5 weitere Objekte des Atlas. Der nächste Ausflugs-Guide ist St. Pölten, 19 km entfernt. Sehen Sie in der Burgen-Statistik, wie Österreich abschneidet.
Auf der interaktiven Burgenkarte ansehen →Häufige Fragen
Wo liegt die Schallaburg?
Die Schallaburg liegt in Österreich, bei 48.189°, 15.35594°.
Wann wurde die Schallaburg erbaut?
Der Atlas nennt als Gründungsjahr um 1540. Frühere Anlagen mögen an dieser Stelle bestanden haben; dies ist das älteste dokumentierte Gründungsjahr.
Wie bekannt ist die Schallaburg?
Im Bekanntheitsranking dieses Atlas: Platz 2.007 von 7.787 weltweit, Platz 49 in Österreich. Bekanntheit misst hier, in wie vielen Wikipedia-Sprachversionen ein Denkmal steht und wie oft diese gelesen werden.
Welche Burg liegt in der Nähe von Schallaburg?
Schloss Schönbühel, rund 8 km entfernt.
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