Der Tacht-e Suleiman (persisch تخت سلیمان, DMG taḫt-e Suleymān, ‚Thron des Salomo‘, von persisch-arabisch تخت, DMG taḫt ‚Thron‘), auch Takht-e Sulayman usw., ist ein Gebäudekomplex in Iran, bestehend aus dem Palast Qasr-i Abu Nasr, dem Feuertempel mit Peribolos und Befestigungsanlagen aus der späten Sassanidenzeit (etwa 420–640), der im 13. Jahrhundert für eine Palastanlage überbaut wurde. Er liegt auf einem Travertinhügel in 2200 m Höhe, 250 km im südöstlichen Schahrestan (Distrikt) Takab der nordwestiranischen Provinz West-Aserbaidschan in der Nähe der Stadt Zandschan. Seit 2003 gehört der Tacht-e Suleiman zum UNESCO-Weltkulturerbe. 3 km entfernt liegen der Sinterkalkkegel Zendan-i Suleiman (Gefängnis Salomos) mit einer Siedlung und einem Heiligtum, sowie der Tumulus Tepe Madjid. Die Anlage ist durch eine etwa 1100 m lange Mauer umgeben.
Text übernommen aus „Tacht-e Suleiman“ auf Wikipedia, CC BY-SA 4.0.
Der Tacht-e Suleiman steht weltweit auf Platz 134 von 9.079 im Burgen-Bekanntheitsranking des Atlas und Nr. 3 der 173 im Iran verzeichneten. Die Wikipedia-Artikel dazu wurden in den letzten 60 Tagen 18.181-mal geöffnet, mehr als 97% des Atlas. Sehen Sie in der Burgen-Statistik, wie der Iran abschneidet.
Auf der interaktiven Burgenkarte ansehen →