Die Warschauer Zitadelle (polnisch: „Cytadela Warszawska“, auch „Cytadela Aleksandrowska“ genannt; russisch: „Александровская цитадель“) ist eine Festung aus dem 19. Jahrhundert in Warschau. Sie wurde in einer Zeit errichtet, in der das Polen beherrschende Russische Reich gerade das autonome Kongresspolen infolge des Novemberaufstandes von 1830/1831 aufgelöst hatte. Die Zitadelle diente so als Bollwerk der russischen Besatzungsmacht gegenüber Unabhängigkeitsbestrebungen der Polen sowie als Bestandteil (Reduit) der geplanten Festung Warschau und damit auch als Teil einer großräumigen Befestigung (Festung Großraum Warschau) gegen die westlichen Großmächte Preußen und Österreich. Die Zitadelle gehört zu den besterhaltenen Bauwerken ihrer Art in Europa.
Text übernommen aus „Zitadelle Warschau“ auf Wikipedia, CC BY-SA 4.0.
Zitadelle Warschau steht weltweit auf Platz 833 von 9.035 im Burgen-Bekanntheitsranking des Atlas und Nr. 20 der 397 in Polen verzeichneten. Die Gründung fällt auf 1834: früher als bei 9% der datierten Objekte des Atlas, eines von 705 Atlas-Objekten, die im 19. Jahrhundert gegründet wurden. Die Wikipedia-Artikel dazu wurden in den letzten 60 Tagen 7.384-mal geöffnet, mehr als 91% des Atlas. Im Umkreis von 25 km stehen 46 weitere Objekte des Atlas. Der nächste Ausflugs-Guide ist Warschau, 4 km entfernt. Sehen Sie in der Burgen-Statistik, wie Polen abschneidet.
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