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Festung

Bastion III Kleparz

🇵🇱 Polen

Bastion III Kleparz in Polen
Foto: Pudelek · CC BY-SA 3.0 · Wikimedia Commons

Die Festung Krakau (polnisch: Twierdza Kraków, deutsch: Festung Krakau) bezeichnet im engeren Sinne die österreichisch-ungarischen Befestigungsanlagen des 19. Jahrhunderts und im weiteren Sinne die miteinander verbundenen Befestigungen in Krakau, Polen, einschließlich der Befestigungen des Kościuszko-Aufstands aus dem 18. Jahrhundert sowie des mittelalterlichen Wawel-Schlosses und der Stadtmauern.

Bastion III „Kleparz“ – eine standardmäßige Reduit-Befestigung aus der Zeit von 1856 bis 1866. Hier befindet sich der Live-Musik-Veranstaltungsort Forty Kleparz mit einem Konzertsaal für 200 Personen sowie zwei Bars.

Zitadellenfort 2 „Kościuszko“ – errichtet um den Kościuszko-Hügel zwischen 1850 und 1856, entworfen von Franz von Pidoll zu Quintenbach, Feliks Księżarski und Bernard von Cabbroga. Heute beherbergt das Fort ein Museum über Tadeusz Kościuszko, den Radiosender RMF FM, ein Hotel sowie Cafés.

Fort 31 „St.-Benedikt-Fort“ (polnisch: Fort św. Benedykta) – das einzige der drei erhaltenen, Mitte des 19. Jahrhunderts in Podgórze errichteten Forts zum Schutz der Weichsel und der Straße nach Lemberg. Es liegt auf den Krzemionki-Felsen auf dem Lasota-Hügel und ist nach der benachbarten St.-Benedikt-Kirche benannt. Die Festung verlor in den 1890er Jahren rasch an Nutzen. Seither diente sie als österreichische Militärkaserne und wurde in den 1950er Jahren zu Wohnungen umgebaut. Heute liegt sie allgemein verwahrlost da, angefüllt mit verlassenen Möbeln und Baumaterialien. Das Fort wurde kürzlich wieder in den Besitz der Stadt Krakau überführt, Renovierungspläne stehen zur Genehmigung an.

Fort 32 „Krzemionki“ – das einzige weitere Turmfort, das neben Fort 31 „St. Benedikt“ innerhalb der Festung Krakau errichtet wurde. Im 18. und 19. Jahrhundert wurde das Fort als Kaserne genutzt. Um 1954 wurde das Fort abgerissen, um Platz für den Bau des Gebäudes des Fernsehens Krakau zu schaffen.

Fort 45 „Zielonki“, heute ein Hotel Fort 47 „Łysa Góra“ Fort 48 „Batowice“ Fort 49 „Krzesławice“ – Während der deutschen Besatzung Polens im Zweiten Weltkrieg war es Schauplatz deutscher Massaker an Polen im Rahmen der Intelligenzaktion und der AB-Aktion. 1945 wurden 29 Massengräber mit 440 Opfern entdeckt, die zwischen November 1939 und November 1940 ermordet worden waren. Im Wald von Fort 49 ermordete die deutsche Sicherheitspolizei etwa 1.300 Polen.

Maschinell übersetzt aus „Kraków Fortress“ in der englischsprachigen Wikipedia, CC BY-SA 4.0.

Bastion III Kleparz steht weltweit auf Platz 5.813 von 8.134 im Burgen-Bekanntheitsranking des Atlas und Nr. 223 der 374 in Polen verzeichneten. Im Umkreis von 25 km stehen 12 weitere Objekte des Atlas. Der nächste Ausflugs-Guide ist Krakau, 1 km entfernt. Sehen Sie in der Burgen-Statistik, wie Polen abschneidet.

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Häufige Fragen

Wo liegt Bastion III Kleparz?

Bastion III Kleparz liegt in Polen, bei 50.07417°, 19.93778°.

Wie bekannt ist Bastion III Kleparz?

Im Bekanntheitsranking dieses Atlas: Platz 5.813 von 8.134 weltweit, Platz 223 in Polen. Bekanntheit misst hier, in wie vielen Wikipedia-Sprachversionen ein Denkmal steht und wie oft diese gelesen werden.

Welche Burg liegt in der Nähe von Bastion III Kleparz?

Der Barbakan (Krakau), rund 1 km entfernt.

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