Die Burg Sonnenberg ist die Ruine einer Spornburg in Wiesbaden-Sonnenberg an den Hängen des Vordertaunus in Hessen. Sie wurde ab 1200 von den Grafenbrüdern Heinrich II. und Ruprecht von Nassau zum Schutz von Wiesbaden auf einem Felsen errichtet als Feste gegen die benachbarten Herren von Eppstein, mit denen es dauerhafte Grenzstreitigkeiten gab. Die Nassauer waren von Friedrich I. wahrscheinlich als Dank für ihre Unterstützung in den Römerzügen 1154 mit dem Königshof Wiesbaden belehnt worden. Der Königshof Wiesbaden erscheint erstmals 829 als Verwaltungssitz des Königssondergaus, welcher von Karl dem Großen eingerichtet wurde. Die Gerichtsstätte für den Gau lag aber auf dem Herrschaftsgebiet der Eppsteiner. Diese komplizierte räumliche Besitzverteilung beider Häuser gab Anlass zu ständigem Unfrieden.
Text übernommen aus „Burg Sonnenberg“ auf Wikipedia, CC BY-SA 4.0.
Die Burg Sonnenberg steht weltweit auf Platz 7.076 von 9.079 im Burgen-Bekanntheitsranking des Atlas und Nr. 635 der 711 in Deutschland verzeichneten. Im Umkreis von 25 km stehen 15 weitere Objekte des Atlas. Der nächste Ausflugs-Guide ist Wiesbaden, 3 km entfernt. Sehen Sie in der Burgen-Statistik, wie Deutschland abschneidet.
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