Burg
Burg Wernerseck
🇩🇪 Deutschland · 15. Jahrhundert
Burg Wernerseck, auch Kelterhausburg genannt, ist eine spätmittelalterliche Burganlage auf dem Gebiet der Gemeinde Ochtendung im Landkreis Mayen-Koblenz in Rheinland-Pfalz. Sie verdankt ihren Namen ihrem Gründer und Bauherrn, dem Erzbischof von Trier Werner von Falkenstein (1388–1418).
Text übernommen aus „Burg Wernerseck“ auf Wikipedia, CC BY-SA 4.0.
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Die Ruine der Höhenburg liegt oberhalb der Nette am Fuße der Eifel, unmittelbar bei der Anschlussstelle Plaidt der Autobahn A 61. Im östlichen Teil des Bergsporns, an dessen schmalster Stelle die Burg erbaut wurde, befand sich in der Spätantike eine römische Befestigung. Der Ursprung dieser vermutlich als Fliehburg konzipierten Verteidigungsanlage wurde anhand von Münzfunden auf die erste Hälfte des 4. Jahrhunderts datiert. Anhand von Keramikfunden wird angenommen, dass die Anlage bis ins frühe 5. Jahrhundert genutzt wurde. Ähnliche spätantike Fundstellen entlang der Nette finden sich bei Welling, Ruitsch und am Katzenberg bei Mayen.
Der Trierer Kurfürst und Erzbischof Werner von Falkenstein begann Ende 1401 mit dem Bau der Burg im Rahmen seiner Ausbauplanung im Pellenzgebiet. Damit lag die Anlage nicht im kurtrierischen Gebiet Ochtendungs, sondern im Lehnsgebiet der Grafen von Virneburg. Die Burg sollte als Grenzfestung gegen das Erzstift Köln dienen. Ihren Zweck erfüllte sie jedoch nie, da die Grenzen während der Bauzeit neu gezogen wurden. Später diente die Burg als Verwaltungssitz. Conrad Colbe von Boppard wurde 1412 vermutlich als erster Amtmann eingesetzt. Ab dem 16. Jahrhundert war die Burg den Herren von Eltz verlehnt, die sie bis ins 19. Jahrhundert besaßen. Von 1966 bis 1969 gab es an der Burg eine Falknerei. Ein Förderverein hat es sich zur Aufgabe gemacht, die verfallene Burg zu sichern und zu sanieren; zwischen Sommer 2006 und November 2007 wurde der Wohnturm restauriert.
Die fünfeckige Burganlage besitzt an drei Ecken Rundtürme, während eine weitere Ecke die Toranlage bildet. Die Bewohner lebten im 22 Meter hohen, viergeschossigen Donjon (Bergfried bzw. Wohnturm), der auch die übliche Funktion eines Bergfrieds erfüllte. Er enthielt auch die Burgkapelle. Der Zugang erfolgte über einen erhöhten Eingang.
Maschinell übersetzt aus „Wernerseck Castle“ in der englischsprachigen Wikipedia, CC BY-SA 4.0.
Burg Wernerseck steht weltweit auf Platz 6.061 von 8.134 im Burgen-Bekanntheitsranking des Atlas und Nr. 463 der 505 in Deutschland verzeichneten. Die Gründung fällt auf 1402 — früher als bei 52% der datierten Objekte des Atlas — eines von 455 Atlas-Objekten, die im 15. Jahrhundert gegründet wurden. Im Umkreis von 25 km stehen 22 weitere Objekte des Atlas. Der nächste Ausflugs-Guide ist Koblenz, 16 km entfernt. Die Anlage gehört zu den 43 Objekten auf der Regionalkarte Moseltal. Sehen Sie in der Burgen-Statistik, wie Deutschland abschneidet.
Auf der interaktiven Burgenkarte ansehen →Häufige Fragen
Wo liegt Burg Wernerseck?
Burg Wernerseck liegt in Deutschland, bei 50.3724°, 7.37808°.
Wann wurde Burg Wernerseck erbaut?
Der Atlas nennt als Gründungsjahr 1402. Frühere Anlagen mögen an dieser Stelle bestanden haben; dies ist das älteste dokumentierte Gründungsjahr.
Wie bekannt ist Burg Wernerseck?
Im Bekanntheitsranking dieses Atlas: Platz 6.061 von 8.134 weltweit, Platz 463 in Deutschland. Bekanntheit misst hier, in wie vielen Wikipedia-Sprachversionen ein Denkmal steht und wie oft diese gelesen werden.
Welche Burg liegt in der Nähe von Burg Wernerseck?
Die Niederburg Kobern, rund 9 km entfernt.
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