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Ruine

Castro de Baroña

Castro of Baroña · 🇪🇸 Spanien

Castro de Baroña in Spanien
Foto: Luis Miguel Bugallo Sánchez (Lmbuga) · CC BY-SA 4.0 · Wikimedia Commons

Das 1933 entdeckte, 23.000 m² große eisenzeitliche Castro de Baroña liegt südlich von Porto do Son in Galicien in Spanien. Es wurde 1984 ausgegraben und ist als Kulturerbe geschützt. Das Denkmal verfügt über ein Besucherzentrum im Ort.

Das Castro befindet sich auf einer über eine Landenge verbundenen kleinen Halbinsel im Meer und ist eines der besterhaltenen Castros der iberischen Halbinsel. Vom 1. Jahrhundert v. Chr. bis zur Landnahme der Sueben wurden die etwa 20 Rundhäuser von Kelten genutzt. Die Siedlung teilt sich in einen oberen und einen unteren Bereich. Umgeben war das Castro streckenweise von einer dreifachen Mauer und Gräben. Innerhalb dieser Elemente befanden sich die Rundbauten. Ihre Fundamente weisen umlaufende Bänke auf. Es war bei den geringen Resthöhen nicht möglich, Türen oder Fenster auszumachen, woraus man schließt, dass diese erhöht lagen, bzw. dass der Zugang vom Dach erfolgte.

Man vermutet, dass die Siedlung autark funktionierte. Die Versorgung mit Wasser und Lebensmitteln war gesichert, vor allem Fisch und Muscheln stammten aus der Umgebung. Es wurden Reste von Werkzeugen aus Metall und Holz sowie Stoffe gefunden.

In der Nähe liegen der Dolmen von Axeitos und der Dolmen Arca do Barbabza.

Text übernommen aus „Castro de Baroña“ auf Wikipedia, CC BY-SA 4.0.

Mehr aus der englischsprachigen Wikipedia

Ein vier Meter breiter und drei Meter tiefer Graben, der die erste Verteidigungslinie bildete, wurde in die Landenge gegraben, die die Siedlung mit der Festung verbindet. Dahinter befindet sich ein Wall aus zwei nahezu parallelen, mit Sand und Steinen gefüllten Steinmauern. Man nimmt an, dass dieser Wall ursprünglich mit den Stadtmauern verbunden war und einen Bereich schuf, der höchstwahrscheinlich ohne Wohnbebauung war.

Die Hauptmauer ist gut erhalten und besteht aus zwei Seiten: die rechte besteht aus drei stufenweise ansteigenden Steinmauern, die linke ähnelt jener der Landenge. Rechts des Eingangs befand sich ein Wehrturm an der Stelle, an der sich die Mauern verengten, weshalb man annimmt, dass dort ein Tor angebracht war, um die Durchfahrt von Karren zu verhindern. Es ist möglich, dass die Mauer zuvor die gesamte Festung umgab.

Ein ansteigender Eingang führt in den inneren Wohnbereich, der in vier separate Teile gegliedert ist. Im ersten Teil ist umstritten, ob es sich bei der Konstruktion links um eine lange Bank oder um einen einzigen umgestürzten Pfeiler handelt. In diesem Gebäude wurden eine Feuerstelle, einige Tongegenstände und ein Pfostenloch gefunden, was darauf hindeutet, dass es sich um eine Schmiede gehandelt haben könnte. Am Tor gibt es weitere ovale Bauten mit einer Halle und einem weiteren Gebäude, das ebenfalls eine Schmiede gewesen sein könnte.

Der nächste Abschnitt ist durch eine Stützmauer abgetrennt und über einige Stufen erreichbar, die zu den am besten erhaltenen aller galicischen Castros zählen. Dieser Abschnitt enthält eine Gruppe von Häusern, die einen windgeschützten Bereich bilden.

Ein Pfad führt zum höchsten Teil der Siedlung, wo weitere erhaltene Bauten liegen.

Befunde deuten darauf hin, dass die Siedlung Selbstversorgung betrieb. Innerhalb der Festung gab es weder Wasser noch Quellen oder Brunnen, sodass Wasser andernorts beschafft werden musste. Man geht davon aus, dass die Nahrung überwiegend aus dem Meer stammte und im Wesentlichen aus Schalentieren und Fisch bestand. Zudem aß man Rind, Ziege, Schaf und Eicheln.

Maschinell übersetzt aus „Castro de Baroña“ in der englischsprachigen Wikipedia, CC BY-SA 4.0.

Castro de Baroña steht weltweit auf Platz 1.832 von 8.134 im Burgen-Bekanntheitsranking des Atlas und Nr. 66 der 602 in Spanien verzeichneten. Die Wikipedia-Artikel dazu wurden in den letzten 60 Tagen 4.260-mal geöffnet — mehr als 82% des Atlas. Im Umkreis von 25 km stehen 3 weitere Objekte des Atlas. Sehen Sie in der Burgen-Statistik, wie Spanien abschneidet.

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Häufige Fragen

Wo liegt Castro de Baroña?

Castro de Baroña liegt in Spanien, bei 42.69494°, -9.03222°.

Wie bekannt ist Castro de Baroña?

Im Bekanntheitsranking dieses Atlas: Platz 1.832 von 8.134 weltweit, Platz 66 in Spanien. Bekanntheit misst hier, in wie vielen Wikipedia-Sprachversionen ein Denkmal steht und wie oft diese gelesen werden.

Welche Burg liegt in der Nähe von Castro de Baroña?

Castro de Achadizo, rund 15 km entfernt.

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