Fasil Ghebbi (amharisch ፋሲል ግቢ ‚Fasil-Bezirk‘) ist eine Festungsstadt in Gonder in der Region Amhara in Äthiopien. 1979 wurde die Festungsstadt zusammen mit sieben weiteren Komponenten unter den Kriterien (ii) und (iii) in die Liste des UNESCO-Weltkulturerbes aufgenommen.
Über zwei Jahrhunderte, von 1636 bis 1855, war die Stadt Residenz und Hauptstadt der äthiopischen Kaiser, begründet unter Fasilides; ab 1769, mit Beginn der Zemene Mesafint, jedoch nur noch nominell. Fasilides’ Nachfolger bauten Stadt und Palast weiter aus.
Die Bauwerke entstanden im gondarinischen Stil, der nubische, indische und arabische Einflüsse mit durch Jesuiten vermittelten Elementen des Barock verbindet.
Die Festungsstadt liegt im Zentrum der rund 2133 m hoch gelegenen Stadt Gonder und ist von einer 900 m langen Festungsmauer mit zwölf Toren und drei Brücken umgeben, innerhalb derer sich auf etwa 70.000 m² Paläste, Kirchen, Klöster und weitere öffentliche sowie private Gebäude befinden. Von 2024 bis 2025 wurde die Anlage umfassend restauriert.
Text übernommen aus „Fasil Ghebbi“ auf Wikipedia, CC BY-SA 4.0.
Fasil Ghebbi steht weltweit auf Platz 302 von 9.079 im Burgen-Bekanntheitsranking des Atlas und Nr. 1 der 3 in Äthiopien verzeichneten. Die Gründung fällt auf um 1650: früher als bei 25% der datierten Objekte des Atlas, eines von 721 Atlas-Objekten, die im 17. Jahrhundert gegründet wurden. Die Wikipedia-Artikel dazu wurden in den letzten 60 Tagen 8.675-mal geöffnet, mehr als 92% des Atlas. Sehen Sie in der Burgen-Statistik, wie Äthiopien abschneidet.
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