Festung
Porta Nigra
🇩🇪 Deutschland · 2. Jahrhundert
Die Porta Nigra (lateinisch für schwarzes Tor), von den Einheimischen einfach Porta genannt, ist ein großes römisches Stadttor in Trier, Deutschland. Es ist ein monumentales Torgebäude, das für die hellenistische Militärarchitektur jener Zeit steht. Es ist UNESCO-Weltkulturerbe.
Der Name Porta Nigra entstand im Mittelalter aufgrund der dunklen Farbe ihres Steins; der ursprüngliche römische Name ist nicht überliefert.
Die Porta Nigra wurde nach 170 n. Chr. aus grauem Sandstein errichtet. Das ursprüngliche Tor bestand aus zwei viergeschossigen Türmen, die an der Außenseite als nahezu halbrunde Vorbauten vorspringen. Ein schmaler Hof trennte die beiden Toröffnungen auf jeder Seite. Aus unbekannten Gründen blieb der Bau des Tores jedoch unvollendet. So wurden etwa die Steine an der nördlichen (äußeren) Seite des Tores nie abgearbeitet, und die vorstehenden Steine hätten den Einbau beweglicher Tore unmöglich gemacht. Dennoch diente das Tor jahrhundertelang bis zum Ende der römischen Zeit in Trier als Stadteingang.
In römischer Zeit war die Porta Nigra Teil eines Systems von vier Stadttoren, von denen je eines an jeder Seite der annähernd rechteckigen römischen Stadt stand. Die Anordnung der Tore war komplex und diente als System zur Verstärkung der Verteidigung anfälliger Teile der umgebenden Mauer. Sie bewachte den nördlichen Zugang zur römischen Stadt, während die Porta Alba (Weißes Tor) im Osten, die Porta Media (Mittleres Tor) im Süden und die Porta Inclyta (Berühmtes Tor) im Westen neben der römischen Brücke über die Mosel errichtet wurden. Die Tore standen an den Enden der beiden Hauptstraßen des römischen Trier, von denen eine in Nord-Süd- und die andere in Ost-West-Richtung verlief. Von diesen Toren existiert nur noch die Porta Nigra.
Im frühen Mittelalter wurden die römischen Stadttore nicht mehr für ihre ursprüngliche Funktion genutzt, und ihre Steine wurden abgetragen und für andere Bauten wiederverwendet. Zudem wurden Eisen- und Bleiklammern aus den Mauern der Porta Nigra herausgebrochen, um sie wiederzuverwenden. Spuren dieser Zerstörung sind an der Nordseite des Tores noch deutlich sichtbar.
Nach 1028 lebte der griechische Mönch Simeon als Einsiedler in den Ruinen der Porta Nigra. Nach seinem Tod (1035) und seiner Heiligsprechung wurde ihm zu Ehren das Simeonstift neben der Porta Nigra errichtet.
Maschinell übersetzt aus „Porta Nigra“ in der englischsprachigen Wikipedia, CC BY-SA 4.0.
Porta Nigra steht weltweit auf Platz 82 von 7.044 im Burgen-Bekanntheitsranking des Atlas und Nr. 8 der 475 in Deutschland verzeichneten. Gegründet 180, ist es älter als 98% der datierten Objekte des Atlas — eines von 16 Atlas-Objekten, die im 2. Jahrhundert gegründet wurden. Sehen Sie in der Burgen-Statistik, wie Deutschland abschneidet.
Auf der interaktiven Burgenkarte ansehen →Häufige Fragen
Wo liegt Porta Nigra?
Porta Nigra liegt in Deutschland, bei 49.75972°, 6.64389°.
Wann wurde Porta Nigra erbaut?
Der Atlas nennt als Gründungsjahr 180. Frühere Anlagen mögen an dieser Stelle bestanden haben; dies ist das älteste dokumentierte Gründungsjahr.
Wie bekannt ist Porta Nigra?
Im Bekanntheitsranking dieses Atlas: Platz 82 von 7.044 weltweit, Platz 8 in Deutschland. Bekanntheit misst hier, in wie vielen Wikipedia-Sprachversionen ein Denkmal steht und wie oft diese gelesen werden.
Welche Burg liegt in der Nähe von Porta Nigra?
Kurfürstliches Palais, rund 1 km entfernt.
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