Die Burg Hohenzollern in der baden-württembergischen Gemeinde Bisingen gilt als Stammsitz des Hauses Hohenzollern. Dieses Adelsgeschlecht stellte im 13. und 14. Jahrhundert die Burggrafen von Nürnberg, ab 1415 die Kurfürsten von Brandenburg, ab 1525 die Herzöge und ab 1701 die Könige von Preußen. Von 1871 bis 1918 stellte das Haus zudem die deutschen Kaiser.
Die Vorgängerbauten der Burg Hohenzollern wurden 1267 und 1454 errichtet und befanden sich nahezu durchgehend im Besitz der älteren, schwäbischen Linie des Hauses Hohenzollern. Die heutige neugotische Dreiflügelanlage, die dritte Burg an diesem Standort, wurde ab 1850 im Auftrag von König Friedrich Wilhelm IV. von Preußen nach Plänen des Architekten Friedrich August Stüler errichtet und 1867 fertiggestellt. Zu den besonderen Attraktionen zählen die Schatzkammer, der Grafensaal und die Christuskapelle.
Mit jährlich rund 350.000 Besuchern zählt die Burg zu den bekanntesten Sehenswürdigkeiten Deutschlands.
Text übernommen aus „Burg Hohenzollern“ auf Wikipedia, CC BY-SA 4.0.
Die Burg Hohenzollern steht weltweit auf Platz 58 von 9.079 im Burgen-Bekanntheitsranking des Atlas und Nr. 4 der 711 in Deutschland verzeichneten. Die Gründung fällt auf 1454: früher als bei 46% der datierten Objekte des Atlas, eines von 554 Atlas-Objekten, die im 15. Jahrhundert gegründet wurden. Die Wikipedia-Artikel dazu wurden in den letzten 60 Tagen 62.784-mal geöffnet, mehr als 99% des Atlas. Im Umkreis von 25 km stehen 2 weitere Objekte des Atlas. Der nächste Ausflugs-Guide ist Stuttgart, 53 km entfernt. Sehen Sie in der Burgen-Statistik, wie Deutschland abschneidet.
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