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Burg

Burg Idstein

Idstein Castle · 🇩🇪 Deutschland · 12. Jahrhundert

Burg Idstein in Deutschland
Foto: Mussklprozz · CC BY-SA 3.0 · Wikimedia Commons

Die Burg Idstein, auch Schloss Idstein genannt, ist eine Höhenburg, die später in Teilen zum Renaissance-Schloss umgebaut wurde. Sie befindet sich in Idstein im Rheingau-Taunus-Kreis in Hessen. Die Burg war Residenz der nassauischen Linie Nassau-Idstein.

Text übernommen aus „Burg Idstein“ auf Wikipedia, CC BY-SA 4.0.

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Die ursprüngliche Burg Idstein wurde um 1170 auf einem Felsrücken im Zentrum der Altstadt errichtet. Von der Kernburg sind nur der Bergfried, das alte Amtsgerichtsgebäude, das Torhaus aus dem 15. Jahrhundert und der Palas erhalten geblieben.

Zu Beginn des 17. Jahrhunderts, zur Zeit des Fürsten Georg August Samuel von Nassau-Idstein, wurde auf dem Gelände der Vorburg ein Schloss im Renaissancestil errichtet. Sein barockes Interieur wurde um 1714 vollendet. Der Architekt war Maximilian von Welsch, die Stuckarbeiten, insbesondere im sogenannten Kaisergemach, wurden von Carlo Maria Pozzi ausgeführt. Die Deckengemälde und weitere Gemälde stammen von Valentin David Albrecht und Luca Antonio Colomba.

1905 wurde das Schloss zu einem Genesungsheim für Angehörige der Königlich Preußischen Armee.

Die Oberburg wurde abgerissen, und der Bergfried erhielt im 19. Jahrhundert den Beinamen Hexenturm. In Idstein fanden in der frühen Neuzeit Hexenprozesse statt, diese liegen jedoch deutlich vor der Namensgebung dieses Wahrzeichens. Es ist unwahrscheinlich, dass jemals jemand im Turm wegen Hexerei angeklagt oder inhaftiert wurde. Der Beiname verbreitete sich um 1900 mit der Veröffentlichung von Die Pfarrfrau von Heftrich von Ottokar Schupp. Der Hexenturm wurde zum Wahrzeichen Idsteins. Am Fuß des Turms erinnert eine Gedenktafel an die Opfer der Hexenprozesse von 1676 und listet die Namen von 31 Frauen und 8 Männern auf, die am Ende der Herrschaft Johanns, Graf von Nassau-Idstein, getötet wurden.

Nach dem Ersten Weltkrieg wurden während der französischen Besatzung französische Soldaten im Schloss untergebracht. Im Zweiten Weltkrieg diente das Schloss als Reservelazarett.

Heute beherbergt die Burg das Pestalozzi-Gymnasium Idstein. Sowohl das Schloss als auch der Bergfried können auf Anfrage besichtigt werden.

Eine 20 Meter lange Steinbrücke überspannt den Halsgraben zwischen Vorburg und Kernburg. Rechts davon liegt ein kleiner Renaissancegarten. Es werden Führungen angeboten, bei denen die Führer als Gärtner von 1702 gekleidet sind.

Maschinell übersetzt aus „Idstein Castle“ in der englischsprachigen Wikipedia, CC BY-SA 4.0.

Die Burg Idstein steht weltweit auf Platz 5.284 von 8.134 im Burgen-Bekanntheitsranking des Atlas und Nr. 401 der 505 in Deutschland verzeichneten. Die Gründung fällt auf um 1170 — früher als bei 81% der datierten Objekte des Atlas — eines von 564 Atlas-Objekten, die im 12. Jahrhundert gegründet wurden. Im Umkreis von 25 km stehen 15 weitere Objekte des Atlas. Der nächste Ausflugs-Guide ist Wiesbaden, 16 km entfernt. Sehen Sie in der Burgen-Statistik, wie Deutschland abschneidet.

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Häufige Fragen

Wo liegt die Burg Idstein?

Die Burg Idstein liegt in Deutschland, bei 50.2219°, 8.26861°.

Wann wurde die Burg Idstein erbaut?

Der Atlas nennt als Gründungsjahr um 1170. Frühere Anlagen mögen an dieser Stelle bestanden haben; dies ist das älteste dokumentierte Gründungsjahr.

Wie bekannt ist die Burg Idstein?

Im Bekanntheitsranking dieses Atlas: Platz 5.284 von 8.134 weltweit, Platz 401 in Deutschland. Bekanntheit misst hier, in wie vielen Wikipedia-Sprachversionen ein Denkmal steht und wie oft diese gelesen werden.

Welche Burg liegt in der Nähe von Burg Idstein?

Burg Königstein, rund 14 km entfernt.

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