Ruine
Schloss Monbijou
Monbijou Palace · 🇩🇪 Deutschland · 18. Jahrhundert
Schloss Monbijou [mɔ̃ˈbiˈʒuː] (von französisch mon bijou ‚mein Kleinod‘ oder ‚mein Schmuckstück‘) im Berliner Ortsteil Mitte lag gegenüber dem heutigen Bode-Museum zwischen Spree und Oranienburger Straße. Im Jahr 1703 von Eosander von Göthe als Lusthaus im Stil des Spätbarock erbaut, wurde es 1740 um zwei Flügelbauten von Georg Wenzeslaus von Knobelsdorff und 1789 um einen Torbau von Georg Christian Unger erweitert. Am 24. Mai 1820 fand in Monbijou die Uraufführung von Goethes Faust statt. Seit 1877 beheimatete es das Hohenzollernmuseum. Im Zweiten Weltkrieg beschädigt, wurde das Schloss auf Beschluss des SED-Magistrats 1959 abgerissen und an seiner Stelle der Monbijoupark angelegt.
Text übernommen aus „Schloss Monbijou“ auf Wikipedia, CC BY-SA 4.0.
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Im Mittelalter lag der Ort außerhalb der Stadtmauern an der Straße nach Spandau und beherbergte einen Gutshof des Kurfürsten von Brandenburg. Das gesamte Gebiet wurde im Dreißigjährigen Krieg verwüstet.
1649 ließ Friedrich Wilhelm I., Kurfürst von Brandenburg, wegen seiner militärischen und politischen Fähigkeiten volkstümlich der Große Kurfürst genannt, das Anwesen wieder urbar machen und schenkte es seiner ersten Gemahlin, Gräfin Luise Henriette von Nassau. Mit großem Einsatz richtete sie dort ein vorbildliches Landgut mit Ackerbau und Milchwirtschaft nach niederländischem Vorbild ein. Die ersten Kartoffeln der Mark Brandenburg wurden dort als Zierpflanze und Kuriosität angebaut. Nach Henriettes Tod 1667 ging das Anwesen an die zweite Frau des Kurfürsten, Sophie Dorothea von Schleswig-Holstein-Sonderburg-Glücksburg, über. Sie fügte einen Garten mit einem kleinen Sommerhaus hinzu, den Kern des künftigen Schlosses und seiner Anlagen. Friedrich I., der nach dem Tod seines Vaters 1688 Kurfürst von Brandenburg und 1701 König in Preußen wurde, beschloss, das Anwesen zu erweitern.
Graf von Wartenberg, sein erster Minister und Günstling, war der Bauherr eines „Lusthauses“, eines kleinen Schlosses von nur 400 Quadratmetern, das der königliche Architekt Eosander von Göthe zwischen 1703 und 1706 in spätbarockem Stil errichtete. Friedrich I. schenkte es der Gräfin Wartenberg, seiner Mätresse.
Ab 1712 diente das kleine Schloss als Sommerresidenz von Sophie Dorothea von Hannover, die 1706 Friedrich Wilhelm I. von Preußen, den Sohn und Nachfolger Friedrichs I., geheiratet hatte. Sowohl ihr als auch ihrem Schwiegervater wird die Benennung des Schlosses „Monbijou“ zugeschrieben, vom französischen mon bijou („mein Juwel“). 1717 logierten Zar Peter der Große von Russland und sein Hof auf einer Auslandsreise zwei Tage lang in Monbijou. Zeitgenössischen Berichten zufolge hinterließen die russischen Gäste das Anwesen nach ihrer Abreise in „einem vollkommenen Chaos“. Dorotheas Sohn, Friedrich der Große, ließ das Schloss modernisieren und beträchtlich erweitern, sobald er den Thron bestiegen hatte.
Maschinell übersetzt aus „Monbijou Palace“ in der englischsprachigen Wikipedia, CC BY-SA 4.0.
Schloss Monbijou steht weltweit auf Platz 783 von 7.787 im Burgen-Bekanntheitsranking des Atlas und Nr. 63 der 492 in Deutschland verzeichneten. Gegründet 1703, ist es älter als 22% der datierten Objekte des Atlas — eines von 525 Atlas-Objekten, die im 18. Jahrhundert gegründet wurden. Seine Wikipedia-Artikel wurden in den letzten 60 Tagen 6.806-mal geöffnet — mehr als 88% des Atlas. Im Umkreis von 25 km stehen 19 weitere Objekte des Atlas. Der nächste Ausflugs-Guide ist Berlin, 1 km entfernt. Sehen Sie in der Burgen-Statistik, wie Deutschland abschneidet.
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Wo liegt Schloss Monbijou?
Schloss Monbijou liegt in Deutschland, bei 52.5233°, 13.3967°.
Wann wurde Schloss Monbijou erbaut?
Der Atlas nennt als Gründungsjahr 1703. Frühere Anlagen mögen an dieser Stelle bestanden haben; dies ist das älteste dokumentierte Gründungsjahr.
Wie bekannt ist Schloss Monbijou?
Im Bekanntheitsranking dieses Atlas: Platz 783 von 7.787 weltweit, Platz 63 in Deutschland. Bekanntheit misst hier, in wie vielen Wikipedia-Sprachversionen ein Denkmal steht und wie oft diese gelesen werden.
Welche Burg liegt in der Nähe von Schloss Monbijou?
Das Palais des Prinzen Heinrich, rund 1 km entfernt.
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