Das Hambacher Schloss (ehemals Kästenburg, im Volksmund seit der Mitte des 19. Jahrhunderts auch Maxburg nach dem bayerischen Kronprinzen und späteren König Maximilian II.) beim Ortsteil Hambach der rheinland-pfälzischen Stadt Neustadt an der Weinstraße wurde im Mittelalter als Burg erbaut und in der Neuzeit schlossartig ausgestaltet. Wegen des 1832 dort ausgerichteten Hambacher Festes gilt es neben der Frankfurter Paulskirche als wichtiges Symbol der deutschen Demokratiebewegung.
Text übernommen aus „Hambacher Schloss“ auf Wikipedia, CC BY-SA 4.0.
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Das Hambacher Schloss liegt auf dem Berg Schlossberg (Höhe: 325 m) am östlichen Rand des Pfälzerwaldes.
Die Anlage beherrschte sowohl als Schutzburg wie auch als Raubritterburg die Handelsstraßen und die nördliche Route des vorderpfälzischen Abschnitts des Jakobswegs.
Archäologische Funde belegen, dass das Gebiet des Hambacher Schlosses in spätrömischer Zeit genutzt wurde. In spätkarolingischer und ottonischer Zeit wurde dort eine Fliehburg errichtet. Teile davon sind vor und unter dem äußeren Ringwall erhalten.
Wahrscheinlich in der ersten Hälfte des 11. Jahrhunderts wurde innerhalb der früheren Anlage eine neue Burg namens Kästenburg (im pfälzischen Dialekt „Kastanienburg“) errichtet. Sie erhielt ihren Namen wegen der umliegenden prächtigen Edelkastanienwälder. Über ihre frühe Geschichte ist wenig bekannt; es gibt Spekulationen ohne jeden Beleg, sie sei als Reichsburg gegründet worden oder Kaiser Heinrich IV. habe dort 1076 seinen Gang nach Canossa begonnen. Sicher ist nur, dass Bischof Johann I. von Speyer zwischen 1090 und 1104 die Anlage zusammen mit der Burg Meistersel dem Bistum Speyer überschrieb, das bis zum Ende des 18. Jahrhunderts Eigentümer blieb.
Die große Anlage soll im Spätmittelalter eine der wichtigsten Einrichtungen des Bistums Speyer gewesen sein. Darauf deuten die zahlreichen Aufenthalte der Bischöfe seit 1180 hin. Dennoch waren die ersten Burgmannen in erster Linie als Reichsministerialen und nicht als Beauftragte der Kirche bekannt, besonders der erste, Burkhard von Kästenburg, der nachweislich von 1154 bis 1186 in kaiserlichen Diensten stand. Sein Bruder Trushard von Kästenburg, nachgewiesen 1178–1201, machte am Hof Heinrichs VI. eine glänzende Karriere.
Die Nachfahren Trushards hatten keine Verbindung zur Kästenburg. Andere Burgmannengeschlechter traten hier auf, darunter seit 1256 die Ministerialenfamilie Schnittlauch von Kästenburg, die Grafen von Zweibrücken (1284) und die Grafen von Veldenz (1311).
Besonders im 13. Jahrhundert fanden größere Bauprojekte statt.
Maschinell übersetzt aus „Hambach Castle“ in der englischsprachigen Wikipedia, CC BY-SA 4.0.
Das Hambacher Schloss steht weltweit auf Platz 675 von 9.079 im Burgen-Bekanntheitsranking des Atlas und Nr. 55 der 711 in Deutschland verzeichneten. Die Gründung fällt auf um 1100: früher als bei 85% der datierten Objekte des Atlas, eines von 436 Atlas-Objekten, die im 11. Jahrhundert gegründet wurden. Die Wikipedia-Artikel dazu wurden in den letzten 60 Tagen 10.537-mal geöffnet, mehr als 94% des Atlas. Im Umkreis von 25 km stehen 15 weitere Objekte des Atlas. Der nächste Ausflugs-Guide ist Kaiserslautern, 29 km entfernt. Sehen Sie in der Burgen-Statistik, wie Deutschland abschneidet.
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