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Burg

Moritzburg (Halle (Saale))

Moritzburg · 🇩🇪 Deutschland · 15. Jahrhundert

Moritzburg (Halle (Saale)) in Deutschland
Foto: DerHallenser · CC BY-SA 4.0 · Wikimedia Commons

Die Moritzburg ist eine als Museum rekonstruierte Burgruine in Halle (Saale). Im Jahr 1484 wurde der Grundstein für die spätere Residenz der Magdeburger Erzbischöfe gelegt. Sie wurde im Stil der Spätgotik errichtet und ist heute eines der imposantesten Bauwerke der Saalestadt Halle.

Im Dreißigjährigen Krieg wurde die Moritzburg 1637 durch ein Feuer in weiten Teilen beschädigt und 1639 sprengten sächsische Truppen die Südwest-Bastion mit einer Mine, um die schwedische Besatzung zur Aufgabe zu zwingen. Danach blieb die Burg weitgehend Ruine und der Wohnsitz des Magdeburger Erzbischofs wurde auch offiziell in die benachbarte, 1531 erbaute Neue Residenz verlegt.

Seit 1904 beherbergt die Moritzburg vor allem ein Kunstmuseum mit überregionaler Ausstrahlung. Von 2005 bis Dezember 2008 wurden Nord- und Westflügel von den Architekten Enrique Sobejano und Fuensanta Nieto zur Erweiterung der Ausstellungsfläche ausgebaut. Seit dem 13. Dezember 2008 ist das erweiterte Kunstmuseum zugänglich. Die Moritzburg ist eine Liegenschaft der Kulturstiftung Sachsen-Anhalt.

Text übernommen aus „Moritzburg (Halle (Saale))“ auf Wikipedia, CC BY-SA 4.0.

Mehr aus der englischsprachigen Wikipedia

Seit dem Ende des 19. Jahrhunderts beherbergt sie ein Kunstmuseum, das als von nationaler Bedeutung anerkannt ist.

Die Geschichte der Moritzburg ist eng mit der Geschichte Halles verknüpft. Als das Erzbistum Magdeburg 968 von Kaiser Otto I. gegründet wurde, überließ dieser dem Erzbischof seine Burg Giebichenstein bei Halle. Bereits im 13. Jahrhundert konnten mächtige Adlige Privilegien erwerben und den Einfluss des Landesherrn, des Erzbischofs von Magdeburg, auf die Stadt zurückdrängen. So hatte Halle 1263 praktisch einen Zustand politischer Autonomie erreicht. Ähnliches geschah in Magdeburg, und als die Erzbischöfe Magdeburg nach einer Reihe von Konflikten mit dem immer mächtigeren Stadtrat schließlich verließen, wurde die Burg Giebichenstein 1382 ihre Hauptresidenz.

Im 15. Jahrhundert bildete eine Gruppe der bedeutenden Zünfte eine Opposition und forderte Vertretung im Stadtrat, der bis dahin von den städtischen Patriziern beherrscht wurde. 1479 verschwor sich die Opposition mit dem Landesherrn und öffnete den Truppen des Erzbischofs die Stadttore. Nach nur geringem Widerstand zog Erzbischof Ernst II. von Sachsen, damals erst 14 Jahre alt, in die Stadt ein. Infolgedessen verlor die Stadt ihre zuvor erworbenen Freiheiten, und es wurde beschlossen, ein festes Schloss zu erbauen, um die Stadt besser in Gehorsam, Unterwürfigkeit und Ruhe zu erhalten.

Der Bau begann umgehend mit ersten Vermessungen im April 1479. Die Suche nach einem geeigneten Standort erwies sich jedoch aufgrund schlechter Bodenverhältnisse als schwierig. Schließlich fand sich ein Standort unter Einbeziehung der Stadtmauer auf dem Gelände der ehemaligen jüdischen Siedlung nordwestlich der Stadt.

Erzbischof Ernst legte am 25. Mai 1484 in feierlicher Prozession persönlich den Grundstein seiner neuen Residenz und benannte die Burg nach dem heiligen Mauritius, dem Landespatron, Moritzburg.

Maschinell übersetzt aus „Moritzburg (Halle)“ in der englischsprachigen Wikipedia, CC BY-SA 4.0.

Moritzburg (Halle (Saale)) steht weltweit auf Platz 1.720 von 7.787 im Burgen-Bekanntheitsranking des Atlas und Nr. 129 der 492 in Deutschland verzeichneten. Gegründet 1484, ist es älter als 46% der datierten Objekte des Atlas — eines von 436 Atlas-Objekten, die im 15. Jahrhundert gegründet wurden. Seine Wikipedia-Artikel wurden in den letzten 60 Tagen 2.473-mal geöffnet — mehr als 71% des Atlas. Im Umkreis von 25 km stehen 2 weitere Objekte des Atlas. Sehen Sie in der Burgen-Statistik, wie Deutschland abschneidet.

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Häufige Fragen

Wo liegt Moritzburg (Halle (Saale))?

Moritzburg (Halle (Saale)) liegt in Deutschland, bei 51.48611°, 11.96333°.

Wann wurde Moritzburg (Halle (Saale)) erbaut?

Der Atlas nennt als Gründungsjahr 1484. Frühere Anlagen mögen an dieser Stelle bestanden haben; dies ist das älteste dokumentierte Gründungsjahr.

Wie bekannt ist Moritzburg (Halle (Saale))?

Im Bekanntheitsranking dieses Atlas: Platz 1.720 von 7.787 weltweit, Platz 129 in Deutschland. Bekanntheit misst hier, in wie vielen Wikipedia-Sprachversionen ein Denkmal steht und wie oft diese gelesen werden.

Welche Burg liegt in der Nähe von Moritzburg (Halle (Saale))?

Die Burg Giebichenstein, rund 2 km entfernt.

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