Die Neue Residenz (Salzburg) steht weltweit auf Platz 6.316 von 9.040 im Burgen-Bekanntheitsranking des Atlas und Nr. 176 der 239 in Österreich verzeichneten. Die Gründung fällt auf 1588: früher als bei 33% der datierten Objekte des Atlas, eines von 887 Atlas-Objekten, die im 16. Jahrhundert gegründet wurden. Im Umkreis von 25 km stehen 12 weitere Objekte des Atlas. Der nächste Ausflugs-Guide ist Salzburg, 1 km entfernt. Sehen Sie in der Burgen-Statistik, wie Österreich abschneidet.
Die Neue Residenz in der Salzburger Altstadt, einst auch Palazzo Nuovo genannt, wurde von Fürsterzbischof Wolf Dietrich von Raitenau im Osten des Salzburger Domes errichtet, als Ergänzung zur Salzburger Residenz. Der geistliche Fürst, der damals reichste im gesamten Heiligen Römischen Reich Deutscher Nation, begann mit diesem ersten Bauvorhaben 1588 nach der Demolierung der dortigen Bürger- und Domherrenhäuser. Zwischen 1592 und etwa 1597 ruhte der Bau. Mit Hofbaumeister Andrea Bertoletti wurde die unterbrochene Arbeit wieder aufgenommen. Die Trakte um den nördlichen Hof wurden anschließend um 1602 fertiggestellt. Später folgten Trakte um einen weiteren südlichen Hof.
Anfangs dienten erste Trakte der Neuen Residenz als Wohnsitze der Brüder des Fürsterzbischofs. Vielleicht war dieses Gebäude auch als spätere ständige private Unterkunft des Fürsten selbst gedacht. Im Jahr 1600 übersiedelte der Regent trotz der weitergehenden Bauarbeiten bereits seine Geschwister in dieses Haus. Als nach dem Jahr 1600 zwei Brüder des Erzbischofs – wohl nach einem vorangegangenen familieninternen Zwist – die Stadt verließen, änderte sich auch die vorgesehene Nutzung. Nunmehr wurde das Gebäude öffentlichen Zwecken zugeführt. Es war dabei vermutlich auch als repräsentative Herberge für fremde Fürsten vorgesehen.
Heute ist die Neue Residenz Sitz des Salzburg-Museums, das Salzburger Heimatwerk ist dort untergebracht, außerdem ist es für das Salzburger Glockenspiel, ein historisches Schlagwerk, bekannt.
Text übernommen aus „Neue Residenz (Salzburg)“ auf Wikipedia, CC BY-SA 4.0.
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