Das Schloss Caserta (italienisch Reggia di Caserta) im italienischen Caserta, etwa 40 Kilometer nördlich von Neapel, ist eines der größten Schlösser Europas. Die Barockanlage wurde als Residenz der Bourbonen für deren Herrschaft über die Königreiche Neapel und Sizilien errichtet. Der Bau begann 1751 unter Karl VII. nach den Plänen Luigi Vanvitellis und wurde unter Karls Sohn Ferdinand im Wesentlichen vollendet.
Das Schloss, das regelmäßig um vier Innenhöfe gruppiert ist, gehört mit 1217 Zimmern zu den größten Barockbauwerken Europas. Die Fassade ist zur – nur in Grundzügen ausgeführten – Planstadt ausgerichtet. Durch die mittlere Achse ergibt sich ein Blick auf den 3 km langen Barockgarten, der in einen Bergpark übergeht.
Seit Dezember 1997 gehört Schloss Caserta zum UNESCO-Welterbe.
Text übernommen aus „Schloss Caserta“ auf Wikipedia, CC BY-SA 4.0.
Das Schloss Caserta steht weltweit auf Platz 47 von 9.079 im Burgen-Bekanntheitsranking des Atlas und Nr. 2 der 560 in Italien verzeichneten. Die Gründung fällt auf 1752: früher als bei 16% der datierten Objekte des Atlas, eines von 696 Atlas-Objekten, die im 18. Jahrhundert gegründet wurden. Die Wikipedia-Artikel dazu wurden in den letzten 60 Tagen 50.278-mal geöffnet, mehr als 99% des Atlas. Laut Wikidata zählte die Anlage 2023 rund 1.030.000 Besucher. Im Umkreis von 25 km stehen 5 weitere Objekte des Atlas. Der nächste Ausflugs-Guide ist Neapel, 27 km entfernt. Sehen Sie in der Burgen-Statistik, wie Italien abschneidet.
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