Die Burg Ronneburg steht weltweit auf Platz 4.413 von 9.040 im Burgen-Bekanntheitsranking des Atlas und Nr. 360 der 714 in Deutschland verzeichneten. Die Gründung fällt auf 1200: früher als bei 75% der datierten Objekte des Atlas, eines von 763 Atlas-Objekten, die im 12. Jahrhundert gegründet wurden. Die Wikipedia-Artikel dazu wurden in den letzten 60 Tagen 2.372-mal geöffnet, mehr als 73% des Atlas. Im Umkreis von 25 km stehen 4 weitere Objekte des Atlas. Der nächste Ausflugs-Guide ist Frankfurt am Main, 31 km entfernt. Sehen Sie in der Burgen-Statistik, wie Deutschland abschneidet.
Die Burg Ronneburg bei Altwiedermus, einem Ortsteil der Gemeinde Ronneburg im Main-Kinzig-Kreis in Hessen, ist durch ihre Lage als Höhenburg auf einem steilen Basaltkegel weithin sichtbar und Namensgeberin des Ronneburger Hügellandes.
Ursprünglich wohl im 13. Jahrhundert als mainzische Burg zur Sicherung des Territoriums gegründet, gelangte sie 1476 in ysenburgischen Besitz. Ihre größte Bedeutung erlangte sie als Residenz der Nebenlinie Ysenburg-Büdingen-Ronneburg im 16. Jahrhundert. Die Burg weist deshalb eine sehr bedeutsame Architektur der Renaissance auf, darunter den markanten Kuppelhelm des Bergfrieds, den Zinzendorfbau und die Neue Kemenate. Im Dreißigjährigen Krieg brannte die Kernburg zunächst weitgehend aus, einige Jahre später wurde die Ronneburg geplündert. In der Folgezeit verlor sie ihre Funktion als Wehranlage und Adelssitz und diente als Zufluchtsort für gesellschaftliche Randgruppen wie die Herrnhuter Brüdergemeine. Ihre Bedeutung als Denkmal wurde um 1900 erkannt. Die gute Erhaltung der mittelalterlichen und frühneuzeitlichen Burggebäude macht sie seitdem zu einem bekannten Ausflugsziel der Region.
Text übernommen aus „Burg Ronneburg“ auf Wikipedia, CC BY-SA 4.0.
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