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Burg

Schloss Runkelstein

Runkelstein Castle · 🇮🇹 Italien · 13. Jahrhundert

Schloss Runkelstein in Italien
Foto: suedtirol-altoadige · CC BY 2.0 · Wikimedia Commons

Schloss Runkelstein (italienisch Castel Roncolo) ist eine mittelalterliche Burg in Südtirol, die wegen ihres umfangreichen profanen Freskenzyklus bekannt ist.

Text übernommen aus „Schloss Runkelstein“ auf Wikipedia, CC BY-SA 4.0.

Mehr aus der englischsprachigen Wikipedia

1277 wurde sie während einer Belagerung durch Meinhard II. von Tirol beschädigt, der, nachdem er den Krieg gegen Heinrich, Fürstbischof von Trient, gewonnen hatte, die Burg Gottschalk Knoger von Bozen anvertraute. 1385 kauften Niklaus und Franz Vintler, wohlhabende Kaufmannsbrüder aus Bozen, die Burg. Niklaus war Ratgeber und Finanzier des Grafen von Tirol, Leopold III., Herzog von Österreich, was es ihnen ermöglichte, die Burg zu erwerben, eine Wohnform, die für Personen ihres Standes zu jener Zeit eigentlich unpassend war. Die Brüder Vintler gaben einen umfassenden Umbau der Burg in Auftrag: eine neue Verteidigungsmauer, ein Graben, eine Zisterne und weitere Räume wurden gebaut.

1390 begann der Bau des Sommerhauses. Das Haus wurde innen und außen mit Fresken bemalt, für die die Burg heute vor allem berühmt ist. Die Themen der Fresken waren literarischer Natur und zeigten beispielsweise König Artus und seine Ritter, Tristan und Isolde sowie Dietrich von Bern. Die Familie gab auch die Fresken im West- und Ostpalas in Auftrag. Sie wurden von einem unbekannten Meister geschaffen, und einige zeigen Szenen aus Pleiers Roman Garel.

1407 führte der finanzielle Konflikt zwischen Friedrich IV., Herzog von Österreich, „mit der leeren Tasche", Graf von Tirol, und wohlhabenden Tiroler Adelsfamilien zu offenem Krieg. Die Vintler wurden in diese Auseinandersetzungen hineingezogen, und Runkelstein wurde belagert. Niklaus, der sich mit den Adligen im „Falkenbund" verbündet hatte, verlor sein gesamtes Vermögen und seinen Besitz. Sein Bruder Franz, der sich mit dem Herzog verbündet hatte, blieb Eigentümer der Burg, bis Sigismund, Erzherzog von Österreich, „der Münzreiche", sie erwarb.

Die Familie Habsburg besaß die Burg bis 1530. Kaiser Maximilian I. gab den Befehl, die Burg zu renovieren. Er richtete seine Gemächer ein und gab eine Restaurierung der Fresken in Auftrag. Er ließ auch sein Wappen auffällig in der Burg anbringen. Um 1500 übergab Maximilian die Burg seinem Vasallen Georg von Frundsberg, dem berühmten „Vater der Landsknechte".

Maschinell übersetzt aus „Runkelstein Castle“ in der englischsprachigen Wikipedia, CC BY-SA 4.0.

Schloss Runkelstein steht weltweit auf Platz 2.233 von 8.133 im Burgen-Bekanntheitsranking des Atlas und Nr. 171 der 487 in Italien verzeichneten. Die Gründung fällt auf 1237 — früher als bei 74% der datierten Objekte des Atlas — eines von 860 Atlas-Objekten, die im 13. Jahrhundert gegründet wurden. Die Wikipedia-Artikel dazu wurden in den letzten 60 Tagen 3.280-mal geöffnet — mehr als 77% des Atlas. Laut Wikidata zählte die Anlage 2022 rund 43.000 Besucher. Im Umkreis von 25 km stehen 10 weitere Objekte des Atlas. Der nächste Ausflugs-Guide ist Innsbruck, 84 km entfernt. Die Anlage gehört zu den 22 Objekten auf der Regionalkarte Südtirol. Sehen Sie in der Burgen-Statistik, wie Italien abschneidet.

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Häufige Fragen

Wo liegt Schloss Runkelstein?

Schloss Runkelstein liegt in Italien, bei 46.51748°, 11.35899°.

Wann wurde Schloss Runkelstein erbaut?

Der Atlas nennt als Gründungsjahr 1237. Frühere Anlagen mögen an dieser Stelle bestanden haben; dies ist das älteste dokumentierte Gründungsjahr.

Wie bekannt ist Schloss Runkelstein?

Im Bekanntheitsranking dieses Atlas: Platz 2.233 von 8.133 weltweit, Platz 171 in Italien. Bekanntheit misst hier, in wie vielen Wikipedia-Sprachversionen ein Denkmal steht und wie oft diese gelesen werden.

Welche Burg liegt in der Nähe von Schloss Runkelstein?

Das Schloss Maretsch, rund 2 km entfernt.

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