Das Schloss Berge steht weltweit auf Platz 5.417 von 9.040 im Burgen-Bekanntheitsranking des Atlas und Nr. 465 der 714 in Deutschland verzeichneten. Die Wikipedia-Artikel dazu wurden in den letzten 60 Tagen 1.109-mal geöffnet, mehr als 53% des Atlas. Im Umkreis von 25 km stehen 13 weitere Objekte des Atlas. Der nächste Ausflugs-Guide ist Essen, 14 km entfernt. Sehen Sie in der Burgen-Statistik, wie Deutschland abschneidet.
Das Schloss Berge, auch Haus Berge genannt, steht auf der Südseite des Buerschen Berges im Gelsenkirchener Stadtteil Buer in Nordrhein-Westfalen. Erbaut wurde es als Wasserburg zum Schutz des heutigen Gelsenkirchener Stadtteils Erle und war bis 1433 Stammsitz der Familie von Berge. Ab 1521 war Haus Berge Eigentum der Familie von Boenen, deren Mitglied Ludolf Friedrich Adolf von Boenen in den Reichsgrafenstand aufstieg. Seine Tochter Maria Anna Wilhelmine, eine Geliebte Beethovens, wurde auf Berge geboren.
In der ersten Hälfte des 16. Jahrhunderts zu einem Schloss umgebaut und im letzten Viertel des 18. Jahrhunderts erneut verändert, präsentiert sich das Herrenhaus der Anlage im Stil des Spätbarock an der Schwelle zum Klassizismus. Es wird heute als Hotel-Restaurant genutzt.
Text übernommen aus „Schloss Berge“ auf Wikipedia, CC BY-SA 4.0.
Auf der interaktiven Burgenkarte ansehen →