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Ruine

Schloss Stegeborg

Stegeborg Castle · 🇸🇪 Schweden · 13. Jahrhundert

Schloss Stegeborg in Schweden
Foto: Wigulf~commonswiki · CC BY-SA 3.0 · Wikimedia Commons

Die Ruine des Schlosses Stegeborg liegt in der schwedischen Gemeinde Söderköping auf einer Insel in dem als Slätbaken bezeichneten schmalen Sund der Ostsee. In dem südlich des Vikbolandet und südöstlich von Norrköping gelegenen Sund, sperrte einst eine Linie ins Wasser geschlagener Pfähle die Durchfahrt für Schiffe ab. Die Pfähle wurden mit Hilfe der Radiokohlenstoffdatierung in die Zeitspanne zwischen das 689 bis 1012 n. Chr. datiert, wohingegen die Burg das erste Mal im Jahr 1310 als Stækaborg auftaucht.

Von den heute noch vorhandenen Resten stammen die ältesten von einem viereckigen Ziegelsteinturm aus dem 13. Jahrhundert, der sich in der südöstlichen Ecke befand. Im 14. Jahrhundert entstand eine einfache Wohnburg, die mit einer Ringmauer und einem Rundturm im Westen erweitert wurde. In den folgenden Jahrhunderten wurde die Burg weiter ausgebaut. Die größte Bautätigkeit fand in der Regierungszeit des hier geborenen Königs Johann III. statt, als der heute noch vorhandene Rundturm seine endgültige Gestalt erhielt. Die Könige der Dynastie Vasa wohnten gerne in der Burg, die durch eine Schlosskirche vervollständigt wurde.

Zwischen 1652 und 1689 pachteten die Grafen Johan Kasimir und Adolf Johan aus dem Hause Pfalz-Zweibrücken-Kleeburg das Schloss, welches auch als Verwaltungssitz für den Schärenhof von Östergötland genutzt wurde. Der darauf folgende Verfall führte dazu, dass man das Schloss 1731 bis auf wenige Mauern im Erdgeschoss abtrug und die Steine als Baumaterial im nahen Norrköping verwendete. Auf einem nahegelegenen königlichen Gutshof errichtete man 1806 ein neues Schloss im klassizistischen Stil.

Text übernommen aus „Schloss Stegeborg“ auf Wikipedia, CC BY-SA 4.0.

Mehr aus der englischsprachigen Wikipedia

Der älteste Teil der Burg ist ein quadratischer Backsteinturm in der Südostecke, erbaut im frühen 13. Jahrhundert, als Söderköping zur Stadt wurde. Im 14. Jahrhundert kam ein einfacher befestigter Wohnbau hinzu, der später durch eine Mauer und einen Rundturm im Westen erweitert und ergänzt wurde. Im 16. und 17. Jahrhundert wurde das Gebäude weiter ausgebaut, besonders unter der Herrschaft Johanns III. von Schweden, als der Rundturm seine heutige Höhe erreichte. Zudem wurde am Nordflügel eine Schlosskirche hinzugefügt. Mehrere Wasa-Könige wohnten in Stegeborg, das 1652–1689 den Pfalzgrafen Johann Kasimir (gest. 1652) und Adolf Johann zugewiesen war.

Die Krone verkaufte die Burg in den 1730er Jahren als Baumaterial. Das massive Mauerwerk des Untergeschosses schützte es vor vollständiger Zerstörung. Bis 1689 war die Burg Sitz der lokalen Verwaltung des Östergötlandarchipels. Das neue Schloss, ein weiß getünchtes dreigeschossiges Gebäude im klassizistischen Stil, an der Stelle des früheren südlichen königlichen Guts, wurde 1806 errichtet.

Die Burg wird 1310 als Stækaborg erwähnt: Der Name leitet sich von stæk ab, mittelalterlich-schwedisch für Pfahl, Stange, verwandt mit dem anderen Ortsnamen Stäket. „Stäk“ bezeichnet mehrere im Wasser versenkte Pfahlreihen – Stäke –, die den Kanal versperrten. Das älteste dieser Systeme wird auf das 7. bis 9. Jahrhundert datiert. Nördlich der Insel wurden Pfähle entdeckt, die bis ins 11. Jahrhundert zurückreichen. Zweck der Pfahlsperren war es, die Schifffahrt zu verhindern oder zu behindern. Diese Pfähle waren noch im 19. Jahrhundert erhalten, weshalb Schiffe die Insel auf der Südseite passieren mussten, um Söderköping zu erreichen.

Die frühe Geschichte von Stegeborg ist mit dem Gut Skällsvik verbunden. Ein Hof ist bereits 1287 belegt, als er dem Bischof von Linköping, Benedikt Birgersson, gehörte.

Sein Nachfolger Lars Albrektsson behielt das Anwesen. Seine strategische Lage am Zugang zu Söderköping, damals eine der wohlhabendsten Städte des Landes, war der Vormundschaft Birger Magnussons, geführt vom Marsk Torkel Knutsson, offensichtlich. Spätestens 1305 wurde der bischöfliche Hof an König Birger verkauft.

Maschinell übersetzt aus „Stegeborg Castle“ in der englischsprachigen Wikipedia, CC BY-SA 4.0.

Schloss Stegeborg steht weltweit auf Platz 2.417 von 7.787 im Burgen-Bekanntheitsranking des Atlas und Nr. 58 der 205 in Schweden verzeichneten. Gegründet um 1225, ist es älter als 75% der datierten Objekte des Atlas — eines von 831 Atlas-Objekten, die im 13. Jahrhundert gegründet wurden. Seine Wikipedia-Artikel wurden in den letzten 60 Tagen 3.486-mal geöffnet — mehr als 78% des Atlas. Im Umkreis von 25 km stehen 2 weitere Objekte des Atlas. Der nächste Ausflugs-Guide ist Linköping, 57 km entfernt. Sehen Sie in der Burgen-Statistik, wie Schweden abschneidet.

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Häufige Fragen

Wo liegt Schloss Stegeborg?

Schloss Stegeborg liegt in Schweden, bei 58.44139°, 16.59889°.

Wann wurde Schloss Stegeborg erbaut?

Der Atlas nennt als Gründungsjahr um 1225. Frühere Anlagen mögen an dieser Stelle bestanden haben; dies ist das älteste dokumentierte Gründungsjahr.

Wie bekannt ist Schloss Stegeborg?

Im Bekanntheitsranking dieses Atlas: Platz 2.417 von 7.787 weltweit, Platz 58 in Schweden. Bekanntheit misst hier, in wie vielen Wikipedia-Sprachversionen ein Denkmal steht und wie oft diese gelesen werden.

Welche Burg liegt in der Nähe von Schloss Stegeborg?

Mem Castle, rund 12 km entfernt.

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