Suomenlinna (finn. für „Finnenburg“, schwed.: Sveaborg, „Schwedenburg“, davon abgeleitet der ehemalige finnische Name Viapori) ist eine im 18. Jahrhundert entstandene Festung, die auf mehreren miteinander verbundenen Inseln vor der finnischen Hauptstadt Helsinki liegt. Sie steht auf der Liste des UNESCO-Welterbes und ist mit 900.000 Besuchern pro Jahr ein beliebtes Ausflugsziel für Touristen wie Einheimische, die es auch das Gibraltar des Nordens nennen.
Seit dem Ende ihrer militärischen Nutzung im Jahr 1973 werden die Inseln vom Ministerium für Bildung und Kultur verwaltet, mit Ausnahme der Insel Pikku-Musta, die nach wie vor die Marineschule des finnischen Militärs beherbergt. Neben der historischen Festung selbst beherbergen die Inseln auch mehrere Museen und einige andere Einrichtungen, darunter ein Gefängnis. Die Inseln sind Arbeitsplatz von 400–500 Personen und werden zudem von etwa 850 Menschen bewohnt. In der amtlichen Gliederung Helsinkis ist Suomenlinna ein eigener Stadtteil.
Text übernommen aus „Suomenlinna“ auf Wikipedia, CC BY-SA 4.0.
Suomenlinna steht weltweit auf Platz 73 von 9.079 im Burgen-Bekanntheitsranking des Atlas und Nr. 1 der 27 in Finnland verzeichneten. Die Gründung fällt auf 1748: früher als bei 18% der datierten Objekte des Atlas, eines von 696 Atlas-Objekten, die im 18. Jahrhundert gegründet wurden. Die Wikipedia-Artikel dazu wurden in den letzten 60 Tagen 31.349-mal geöffnet, mehr als 99% des Atlas. Im Umkreis von 25 km stehen 2 weitere Objekte des Atlas. Der nächste Ausflugs-Guide ist Helsinki, 4 km entfernt. Sehen Sie in der Burgen-Statistik, wie Finnland abschneidet.
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