Burg
Burg Trausnitz
Trausnitz Castle · 🇩🇪 Deutschland · 13. Jahrhundert
Die Burg Trausnitz ist eine Burg oberhalb der Altstadt der niederbayerischen Bezirkshauptstadt Landshut, in der Gemarkung Berg ob Landshut. Die Burg wurde zusammen mit der ehemaligen Gemeinde Berg ob Landshut 1928 nach Landshut eingemeindet. Die Anlage ist unter der Aktennummer D-2-61-000-563 als Baudenkmal verzeichnet. „Untertägige mittelalterliche und neuzeitliche Befunde im Bereich der Burg Trausnitz“ werden zudem als Bodendenkmal unter der Aktennummer D-2-7438-0330 geführt.
Text übernommen aus „Burg Trausnitz“ auf Wikipedia, CC BY-SA 4.0.
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Sie war der Sitz des Hauses Wittelsbach und diente von 1255 bis 1503 als herzogliche Residenz für Niederbayern, später als Sitz der Erbherrscher ganz Bayerns. Die Burg wurde 1204 von Herzog Ludwig I. gegründet.
Der Rittersaal der Burg Trausnitz gehört zu den Hauptbauten des 13. Jahrhunderts und bestand bereits um 1260/70. Der Raum ist 245 m² groß und in zwei Schiffe unterteilt, mit vier „Jochen“ pro Schiff. Die verwendeten Bauformen gehören der Epoche der sogenannten „Zisterziensergotik“ an.
Heute wird der Rittersaal für Festbankette oder kurze Ausstellungen genutzt.
Die „Loggia“, so genannt bereits seit 1493, wurde im 16. Jahrhundert fertiggestellt. Die Turmterrasse bietet durch die Rundbögen einen weiten Blick über die Stadt. Auf der Ostseite befindet sich ein Treppenturm. Die Holzdecke mit geformten Rosetten stammt aus der Zeit Wilhelms V. An der Südseite des Raumes befindet sich eine steinerne Musikempore. Der „Söller“ wird heute für vielerlei Anlässe genutzt und fasst maximal 99 Personen.
Der Weiße Saal liegt im ersten Stock des Dürnitztrakts, direkt über dem Rittersaal. Der Weiße Saal besteht vermutlich seit dem 15. Jahrhundert und war wohl als großer Ballsaal geplant. Es scheint, dass der Saal nie fertiggestellt wurde, denn es finden sich keine Spuren von Malereien, wie sie für die Burg dieser Zeit sonst üblich sind.
Der rund 240 m² große, zweigeschossige Raum wird heute für Bankette, Empfänge, Konzerte und Vorträge genutzt.
Ein Phänomen der Renaissance, das sich im 16. und 17. Jahrhundert über ganz Europa verbreitete, war das Kuriositätenkabinett – im Kern eine persönliche Sammlung seltener, unbekannter und wunderlicher Gegenstände. Diese Kabinette, oder Wunderkammern, waren populär, anschaulich und enzyklopädisch in ihrer Herangehensweise und umfassten eine Vielfalt von Exponaten sowohl aus bekannten als auch aus neu entdeckten Welten. Diese Sammlungen kurioser, scheinbar nicht menschlicher Objekte erfordern zur Beschreibung ihres unmenschlichen Zustands die Anwendung menschlicher Eigenschaften und Merkmale.
Maschinell übersetzt aus „Trausnitz Castle“ in der englischsprachigen Wikipedia, CC BY-SA 4.0.
Die Burg Trausnitz steht weltweit auf Platz 1.297 von 7.787 im Burgen-Bekanntheitsranking des Atlas und Nr. 101 der 492 in Deutschland verzeichneten. Gegründet 1204, ist es älter als 77% der datierten Objekte des Atlas — eines von 831 Atlas-Objekten, die im 13. Jahrhundert gegründet wurden. Seine Wikipedia-Artikel wurden in den letzten 60 Tagen 3.597-mal geöffnet — mehr als 79% des Atlas. Der nächste Ausflugs-Guide ist München, 61 km entfernt. Sehen Sie in der Burgen-Statistik, wie Deutschland abschneidet.
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Wo liegt die Burg Trausnitz?
Die Burg Trausnitz liegt in Deutschland, bei 48.53168°, 12.15212°.
Wann wurde die Burg Trausnitz erbaut?
Der Atlas nennt als Gründungsjahr 1204. Frühere Anlagen mögen an dieser Stelle bestanden haben; dies ist das älteste dokumentierte Gründungsjahr.
Wie bekannt ist die Burg Trausnitz?
Im Bekanntheitsranking dieses Atlas: Platz 1.297 von 7.787 weltweit, Platz 101 in Deutschland. Bekanntheit misst hier, in wie vielen Wikipedia-Sprachversionen ein Denkmal steht und wie oft diese gelesen werden.
Welche Burg liegt in der Nähe von Burg Trausnitz?
Die Schlossanlage Schleißheim, rund 53 km entfernt.
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