Der Winterstein, auch als Hinteres Raubschloss oder als Raubstein bezeichnet, ist ein einzeln stehendes, langgestrecktes Felsmassiv in der Hinteren Sächsischen Schweiz im Freistaat Sachsen. Auf dem 389 Meter hohen Gipfel befand sich einst die mittelalterliche Felsenburg Winterstein, von der noch Reste wie Balkenfalze, ausgehauene Treppenstufen und die Zisterne erkennbar sind. Erstmals erwähnt wurde die wahrscheinlich im 13. Jahrhundert errichtete Burg im Jahr 1379 als böhmischer Pfandbesitz. Sie ging 1404 in sächsischen Besitz über, war aber bereits um 1450 verfallen. Das Felsmassiv des Wintersteins ist ein beliebtes Ziel für Wanderungen, das Gipfelplateau kann über Stiegen und Leitern erreicht werden.
Text übernommen aus „Winterstein (Sächsische Schweiz)“ auf Wikipedia, CC BY-SA 4.0.
Der Winterstein (Sächsische Schweiz) steht weltweit auf Platz 3.806 von 9.035 im Burgen-Bekanntheitsranking des Atlas und Nr. 313 der 709 in Deutschland verzeichneten. Die Gründung fällt auf um 1250: früher als bei 67% der datierten Objekte des Atlas, eines von 1090 Atlas-Objekten, die im 13. Jahrhundert gegründet wurden. Im Umkreis von 25 km stehen 14 weitere Objekte des Atlas. Der nächste Ausflugs-Guide ist Děčín, 16 km entfernt. Sehen Sie in der Burgen-Statistik, wie Deutschland abschneidet.
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