Burg
Altenburg (Bamberg)
🇩🇪 Deutschland · 12. Jahrhundert
Die Altenburg ist eine mittelalterliche Höhenburg im Westen der kreisfreien Stadt Bamberg im bayerischen Regierungsbezirk Oberfranken. Ihr Turm auf etwa 400 m Seehöhe bietet einen prächtigen Blick auf die Stadt und das fränkische Umland.
Text übernommen aus „Altenburg (Bamberg)“ auf Wikipedia, CC BY-SA 4.0.
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Die erste Erwähnung der Altenburg erfolgte 1109. Ihr Name, „alte Burg" bedeutend, lässt vermuten, dass sie damals bereits als alt galt; ihre Ursprünge könnten vor das Jahr 1000 zurückreichen.
1109 war die Burg kirchlicher Besitz und gehörte dem Stiftskapitel von St. Jakob und hatte kaum militärische Bedeutung. Erst ab dem späten 14. Jahrhundert bauten die Fürstbischöfe sie zu einer befestigten Residenz über der Stadt aus.
Eine Urkunde von 1251 stellte die Burg für nur vier Monate unter die vorübergehende Verwaltung des Bischofs Heinrich I. von Bilversheim; Eigentümer blieb das Stiftskapitel von St. Jakob. Die tatsächliche Kontrolle durch die Fürstbischöfe begann um 1307, und von da an bis 1553 diente die Burg als ihre zweite Residenz.
1553, während des Zweiten Markgrafenkriegs, erzwang das Heer Albrechts Alcibiades, Markgraf von Brandenburg-Kulmbach, die Kapitulation der Burg und brannte ihre Wohngebäude nieder; der Bergfried, die Ringmauern und der Kern des Torhauses blieben erhalten, und das Torhaus wurde 1554–1556 unter Bischof Weigand von Redwitz wieder aufgebaut. Nachdem die Bischöfe 1586 in das Geyerswörth-Schloss umgezogen waren, diente die verfallene Burg zeitweise als Staatsgefängnis.
1801 kaufte der Bamberger Arzt Adalbert Friedrich Marcus einen Teil der verfallenden Burg für 400 Gulden und machte das erhaltene Torhaus als Sommersitz bewohnbar, wodurch er den Komplex vor dem Abriss rettete; eine systematische Restaurierung erfolgte erst ab 1818 durch den Altenburgverein. Der Schriftsteller E. T. A. Hoffmann, ein Freund von Marcus, suchte während seiner Bamberger Jahre (1808–1813) Erholung in einem der Mauertürme.
1818 gründeten Bamberger Bürger einen Verein zur Erhaltung der Altenburg und erwarben die Burg für 4.800 Gulden. Der Verein, heute als Altenburgverein bekannt, wurde vom königlichen Postmeister Anton von Grafenstein ins Leben gerufen.
Von 1952 bis 1982 lebte ein Braunbär namens Poldi – der als letzter Burgbär Deutschlands gilt – in einem Zwinger auf der Burg. Der Zwinger existiert noch, enthält heute jedoch nur eine Bärenschaufigur; Poldis präparierter Kopf ist im Naturkundemuseum Bamberg ausgestellt.
Maschinell übersetzt aus „Altenburg (Bamberg)“ in der englischsprachigen Wikipedia, CC BY-SA 4.0.
Die Altenburg (Bamberg) steht weltweit auf Platz 1.946 von 7.787 im Burgen-Bekanntheitsranking des Atlas und Nr. 146 der 492 in Deutschland verzeichneten. Gegründet 1109, ist es älter als 86% der datierten Objekte des Atlas — eines von 550 Atlas-Objekten, die im 12. Jahrhundert gegründet wurden. Seine Wikipedia-Artikel wurden in den letzten 60 Tagen 3.265-mal geöffnet — mehr als 77% des Atlas. Im Umkreis von 25 km stehen 1 weitere Objekte des Atlas. Sehen Sie in der Burgen-Statistik, wie Deutschland abschneidet.
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Wo liegt die Altenburg (Bamberg)?
Die Altenburg (Bamberg) liegt in Deutschland, bei 49.88056°, 10.86861°.
Wann wurde die Altenburg (Bamberg) erbaut?
Der Atlas nennt als Gründungsjahr 1109. Frühere Anlagen mögen an dieser Stelle bestanden haben; dies ist das älteste dokumentierte Gründungsjahr.
Wie bekannt ist die Altenburg (Bamberg)?
Im Bekanntheitsranking dieses Atlas: Platz 1.946 von 7.787 weltweit, Platz 146 in Deutschland. Bekanntheit misst hier, in wie vielen Wikipedia-Sprachversionen ein Denkmal steht und wie oft diese gelesen werden.
Welche Burg liegt in der Nähe von Altenburg (Bamberg)?
Schloss Weißenstein (Pommersfelden), rund 14 km entfernt.
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