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Ruine

Burgruine Botenlauben

Botenlauben Castle · 🇩🇪 Deutschland · 12. Jahrhundert

Burgruine Botenlauben in Deutschland
Foto: Sigismund von Dobschütz · CC BY-SA 3.0 · Wikimedia Commons

Die Burg Botenlauben oder auch Burg Bodenlaube ist die Ruine einer Höhenburg auf 340 m ü. NN im Bad Kissinger Stadtteil Reiterswiesen. Sie gehört zu den Baudenkmälern von Bad Kissingen und ist unter der Nummer D-6-72-114-119 in der Bayerischen Denkmalliste registriert.

Text übernommen aus „Burgruine Botenlauben“ auf Wikipedia, CC BY-SA 4.0.

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Die Burg war der Sitz des Minnesängers und Kreuzfahrers Otto von Botenlauben und seiner Frau Beatrix de Courtenay (Gründer des Klosters Frauenroth), die beide von 1220 bis 1242 dort lebten. Das genaue Baujahr der Burg ist unbekannt, sie wird jedoch allgemein auf etwa 1180 datiert. Der Name stammt vermutlich von den Worten „Boto“ (Name des Baumeisters) und „Laube“ (im Sinne von Wohnsitz). 1234 gelangte die Burg unter die Kontrolle des Bistums Würzburg, unter Bischof Hermann I. von Lobdeburg. 1242 wurde die Burg zum Verwaltungszentrum der Ämter des Bistums. Schließlich wurde sie 1525, nach dem Deutschen Bauernkrieg, nach Ebenhausen verlegt und 1670 vollständig aufgelöst.

Während des Bauernkriegs fiel die Burg Bauern aus Aura an der Saale zum Opfer. Der Legende nach wurden die Bauern von dem hinterlistigen Koch der Burg eingelassen, der jedoch nicht mit Goldmünzen belohnt, sondern von den Bauern geblendet und getötet wurde; seither wandert sein Geist in stürmischen Nächten durch die Burg und hackt auf seinem Hackbrett.

Nach dem gescheiterten Bauernaufstand wurden sie gezwungen, die zerstörte Burg wieder aufzubauen. 1553, während des „Markgräflerkrieges“, wurde die Burg ein letztes Mal zerstört und diente seit dem 17. Jahrhundert den Bewohnern von Reiterswiesen als Steinbruch.

Um 1830 fand dieser Zustand ein Ende, als man begann, sich für die Romantik und das Mittelalter zu interessieren (endgültig verkörpert 1881 mit der Gründung des „Botenlauben-Vereins“). Von Anfang an war das Leitprinzip, die Burg zu einer touristischen Attraktion zu machen, was zu Beginn des 20. Jahrhunderts zunehmend auch historischem Interesse wich. In der zweiten Hälfte des Jahrhunderts wurde die Burg teilweise restauriert. Heute wird das Leben auf der Burg im Mittelalter jedes Jahr im September beim „Burgfest“ in Erinnerung gerufen und nachgestellt.

Maschinell übersetzt aus „Botenlauben Castle“ in der englischsprachigen Wikipedia, CC BY-SA 4.0.

Burgruine Botenlauben steht weltweit auf Platz 5.641 von 8.134 im Burgen-Bekanntheitsranking des Atlas und Nr. 434 der 505 in Deutschland verzeichneten. Die Gründung fällt auf um 1180 — früher als bei 80% der datierten Objekte des Atlas — eines von 564 Atlas-Objekten, die im 12. Jahrhundert gegründet wurden. Sehen Sie in der Burgen-Statistik, wie Deutschland abschneidet.

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Häufige Fragen

Wo liegt Burgruine Botenlauben?

Burgruine Botenlauben liegt in Deutschland, bei 50.18831°, 10.08736°.

Wann wurde Burgruine Botenlauben erbaut?

Der Atlas nennt als Gründungsjahr um 1180. Frühere Anlagen mögen an dieser Stelle bestanden haben; dies ist das älteste dokumentierte Gründungsjahr.

Wie bekannt ist Burgruine Botenlauben?

Im Bekanntheitsranking dieses Atlas: Platz 5.641 von 8.134 weltweit, Platz 434 in Deutschland. Bekanntheit misst hier, in wie vielen Wikipedia-Sprachversionen ein Denkmal steht und wie oft diese gelesen werden.

Welche Burg liegt in der Nähe von Burgruine Botenlauben?

Burgruine Henneberg, rund 39 km entfernt.

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