Schloss
Residenz Ansbach
🇩🇪 Deutschland · 16. Jahrhundert
Die Residenz Ansbach ist der ehemalige Sitz der Markgrafen von Ansbach in der bayerischen Stadt Ansbach. Die barocke Vierflügelanlage wurde ab 1731 durch Markgraf Karl Wilhelm Friedrich von Leopold Retti erbaut. Hervorzuheben sind die Gotische Halle, der Festsaal und die Gemäldegalerie. Seit 1806 dient die Residenz Ansbach als Sitz der Regierung von Mittelfranken. Teile des Gebäudes sind zu besichtigen.
Text übernommen aus „Residenz Ansbach“ auf Wikipedia, CC BY-SA 4.0.
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Das Schloss entwickelte sich aus einem mittelalterlichen Bau. Von 1398 bis 1400 erweiterte Friedrich I., Kurfürst von Brandenburg, einen Stiftshof außerhalb der Stadtmauern zu einer Wasserburg. Bauliche Reste sind im Nordwestflügel des heutigen Gebäudes erhalten.
Georg Friedrich, Markgraf von Brandenburg-Ansbach, beauftragte den schwäbischen Baumeister Blasius Berwart (von 1563 bis 1580 sein leitender Architekt) mit dem Bau eines Schlosses. Es wurde von 1565 bis 1575 im Renaissancestil errichtet. In dieser Zeit entstand auch ein großer Saal, der wegen seines Rippengewölbes heute „Gothische Halle“ genannt wird. Er beherbergt heute die größte Sammlung an Fayencen und Porzellan der ehemaligen „Ansbacher Manufaktur“.
Ein Jahrhundert später wurde der Großteil der Bauarbeiten von Gabriel de Gabrieli (1694–1716), Karl Friedrich von Zocha (1719–1730) und Leopold Retti (1731–1749) ausgeführt. Zwischen 1705 und 1738 erhielt das Gebäude seine heutige Form.
Gabriel de Gabrieli schuf vor 1709 den Südostflügel mit der Hauptfassade in einem dem Wiener Barock ähnlichen Stil. Das Interieur entstand von 1734 bis 1745 unter dem Architekten Leopoldo Retti. Carlo Carlone schuf ein Deckenfresko im Festsaal. Im Spiegelkabinett wird Meißener Porzellan gezeigt.
Das Innere des Schlosses verfügt über ein Spiegelkabinett mit französischen Rokoko-Elementen; der Große Saal erhielt eine bemalte Decke, und die Räume wurden mit Ansbacher Porzellanfliesen aus dem 18. Jahrhundert ausgestattet. Der im 16. Jahrhundert angelegte Garten wurde im 18. Jahrhundert mit einer Orangerie umgestaltet.
Das Schloss verfügt im ersten Stock über reich ausgestattete Repräsentationsräume. 1791 fügte Karl August von Hardenberg, Preußens Vertreter in Ansbach, Sitzungsräume und eine Bibliothek hinzu. Ab 1806, als die Königlich Bayerische Regierung des Rezatkreises ihre Arbeit in Ansbach aufnahm, wurden die Räume im ersten Stock des Schlosses zu Büros umgebaut, während die Räume der übrigen Stockwerke unverändert blieben. Zwischen 1962 und 1974 wurden die letzten größeren Renovierungen des Schlosses abgeschlossen.
Maschinell übersetzt aus „Ansbach Residence“ in der englischsprachigen Wikipedia, CC BY-SA 4.0.
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Wo liegt die Residenz Ansbach?
Die Residenz Ansbach liegt in Deutschland, bei 49.30246°, 10.57607°.
Wann wurde die Residenz Ansbach erbaut?
Der Atlas nennt als Gründungsjahr 1565. Frühere Anlagen mögen an dieser Stelle bestanden haben; dies ist das älteste dokumentierte Gründungsjahr.
Wie bekannt ist die Residenz Ansbach?
Im Bekanntheitsranking dieses Atlas: Platz 2.439 von 7.787 weltweit, Platz 177 in Deutschland. Bekanntheit misst hier, in wie vielen Wikipedia-Sprachversionen ein Denkmal steht und wie oft diese gelesen werden.
Welche Burg liegt in der Nähe von Residenz Ansbach?
Burg Hoheneck (Ipsheim), rund 25 km entfernt.
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