Schloss Marienburg ist eine ehemalige Sommerresidenz der Könige von Hannover in Pattensen. Die neugotische Vierflügelanlage wurde 1858 bis 1869 im Auftrag von Georg V. nach Entwurf von Conrad Wilhelm Hase erbaut. Hervorzuheben sind der Rittersaal, die Bibliothek und die Kapelle. Aufgrund von Sanierungsarbeiten ist es seit 2023 bis auf Weiteres geschlossen.
Schloss Marienburg ist eine neugotische Vierflügelanlage, die König Georg V. von Hannover von 1858 bis 1869 als Sommerresidenz auf dem Marienberg in Pattensen (Region Hannover) erbauen ließ. Das historistische Schloss war ein Geschenk an seine Ehefrau, Königin Marie, zu ihrem 39. Geburtstag am 14. April 1857. Königin Marie und ihre Tochter Mary bewohnten das Schloss von 1866 bis 1867. Nach ihrer Abreise ins Exil wurde das Schloss fast 80 Jahre lang nur vom Hausmeister und ab 1945 vorübergehend von Flüchtlingen und von der Familie von Ernst August (III.) bewohnt.
Das Bauwerk steht auf dem Marienberg südwestlich von Schulenburg, einem Ortsteil von Pattensen. Südlich vom Marienberg liegt die Gemeinde Nordstemmen, die zum Landkreis Hildesheim gehört. Das Schloss bildet zusammen mit dem Bahnhof von Nordstemmen, der als königlicher Bahnhof für das Schloss ausgebaut wurde, ein Ensemble. Touristisch vermarktet wird Schloss Marienburg vom Unternehmen EAC GmbH und dem Verbund Sieben Schlösser im Leine- und Weserbergland.
Text übernommen aus „Schloss Marienburg (Pattensen)“ auf Wikipedia, CC BY-SA 4.0.
Schloss Marienburg (Pattensen) steht weltweit auf Platz 369 von 9.079 im Burgen-Bekanntheitsranking des Atlas und Nr. 33 der 711 in Deutschland verzeichneten. Die Gründung fällt auf 1858: früher als bei 7% der datierten Objekte des Atlas, eines von 717 Atlas-Objekten, die im 19. Jahrhundert gegründet wurden. Die Wikipedia-Artikel dazu wurden in den letzten 60 Tagen 20.702-mal geöffnet, mehr als 97% des Atlas. Im Umkreis von 25 km stehen 4 weitere Objekte des Atlas. Sehen Sie in der Burgen-Statistik, wie Deutschland abschneidet.
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