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Ruine Rouelbeau

Rouelbeau Castle · 🇨🇭 Schweiz · 14. Jahrhundert

Ruine Rouelbeau in der Schweiz
Foto: Romano1246 · CC BY-SA 3.0 · Wikimedia Commons

Die Ruine der Wasserburg von Roulbeau (französisch Château de Rouelbeau) auf dem Gebiet der Schweizer politischen Gemeinde Meinier ist der einzige offen sichtbare Überrest einer mittelalterlichen Burg im Kanton Genf. Sie ist im Schweizerischen Inventar der Kulturgüter von nationaler und regionaler Bedeutung als Objekt von nationaler Bedeutung klassifiziert.

Text übernommen aus „Ruine Rouelbeau“ auf Wikipedia, CC BY-SA 4.0.

Mehr aus der englischsprachigen Wikipedia

Der Ort war unter verschiedenen Namen bekannt, darunter Bâtie Compey, Bâtie Cholay, Sonneyro oder Sonnoyre sowie Soubeyron oder Souveyron. Letztere wurden von manchen auf den Begriff sous-Voirons („unter-wird-sehen“) zurückgeführt, doch andere haben diese Herleitung angezweifelt. Die erste Erwähnung des Namens Roillebot – später als Rouelbeau überliefert – wird auf 1536 datiert: Der in der Neuzeit gebräuchliche Name soll sich aus dem französischen Verb roiller und dem Substantiv Bot aus dem alten lokalen Dialekt zusammensetzen. Ersteres lässt sich mit „heftig regnen“ übersetzen, im alten Dialekt genauer mit „schlagen“ oder „prügeln“. Letzteres bedeutet „Frosch“. Eine Erklärung für die Bedeutung von Rouelbeau lautet demnach, dass die Herren der Burg wegen des lauten Lärms der quakenden Frösche nachts nicht schlafen konnten und ihre Diener deshalb das Wasser mit Stöcken schlagen ließen.

Die Ruinen liegen in einem Sumpfgebiet nahe den Quellen des Flusses Seymaz.

Der Grundriss zeigt, dass Rouelbeau eine rechteckige Burg von 52 m (171 ft) Länge und 39 m (128 ft) Breite war. Ihre vier Ecken wurden von runden Türmen mit einem Durchmesser von 9 m (30 ft) und einer Mauerdicke von 2,3 m (7,5 ft) gebildet. Am Eingang stand ein rechteckiger Turm. Die Burg war von einem Graben umgeben, der heute noch sichtbar und teilweise mit Wasser gefüllt ist.

Vereinzelte archäologische Funde in den (ehemaligen) Sumpfgebieten belegen, dass es dort trotz – oder wegen – der sumpfigen Bedingungen bereits vor rund zwei Jahrtausenden während der Römerzeit Siedlungen gab.

Eine Zeichnung, die der Schweizer Universalgelehrte Hans Conrad Escher von der Linth 1785 anfertigte, gibt in ihrer Bildunterschrift an, die Burg sei im 5. Jahrhundert n. Chr. von Gundobad, König der Burgunder, erbaut worden. Für diese Behauptung gibt es zwar keine Belege, doch könnte sie ein Hinweis darauf sein, dass der Ort auch in der Spätantike und im Frühmittelalter weiterhin besiedelt war.

Dasselbe gilt für eine im 19. Jahrhundert allgemein akzeptierte These, wonach Rouelbeau mit Quadruvium identisch sei, der königlichen Residenz von Gundobads Sohn Sigismund von Burgund. Dieser Ort wurde später in Carouge verortet.

Maschinell übersetzt aus „Rouelbeau Castle“ in der englischsprachigen Wikipedia, CC BY-SA 4.0.

Ruine Rouelbeau steht weltweit auf Platz 6.231 von 8.134 im Burgen-Bekanntheitsranking des Atlas und Nr. 113 der 201 in der Schweiz verzeichneten. Die Gründung fällt auf um 1350 — früher als bei 57% der datierten Objekte des Atlas — eines von 604 Atlas-Objekten, die im 14. Jahrhundert gegründet wurden. Im Umkreis von 25 km stehen 12 weitere Objekte des Atlas. Der nächste Ausflugs-Guide ist Genf, 7 km entfernt. Sehen Sie in der Burgen-Statistik, wie die Schweiz abschneidet.

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Häufige Fragen

Wo liegt Ruine Rouelbeau?

Ruine Rouelbeau liegt in der Schweiz, bei 46.24205°, 6.21775°.

Wann wurde Ruine Rouelbeau erbaut?

Der Atlas nennt als Gründungsjahr um 1350. Frühere Anlagen mögen an dieser Stelle bestanden haben; dies ist das älteste dokumentierte Gründungsjahr.

Wie bekannt ist Ruine Rouelbeau?

Im Bekanntheitsranking dieses Atlas: Platz 6.231 von 8.134 weltweit, Platz 113 in der Schweiz. Bekanntheit misst hier, in wie vielen Wikipedia-Sprachversionen ein Denkmal steht und wie oft diese gelesen werden.

Welche Burg liegt in der Nähe von Ruine Rouelbeau?

Das Schloss Le Crest, rund 3 km entfernt.

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