Burg
Schlösschen Wörth
Wörth Castle · 🇨🇭 Schweiz · 14. Jahrhundert
Das Schlösschen Wörth (schweizerdeutsch Schlössli Wörth) ist eine im 12. Jahrhundert erbaute Burg, welche auf einer kleinen Rheininsel im Becken des Rheinfalls bei Neuhausen am Rheinfall im Kanton Schaffhausen, Schweiz steht. Das Schlösschen wird heute als Restaurant genutzt.
Text übernommen aus „Schlösschen Wörth“ auf Wikipedia, CC BY-SA 4.0.
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Das Wasserschloss liegt im Gumpen des Rheinfalls, erbaut auf einer kleinen Insel im Rhein in der Gemeinde Neuhausen am Rheinfall im Kanton Schaffhausen, gegenüber der Burg Laufen im Kanton Zürich. Das Schlössli verdankt seinen Namen der Lage auf einer kleinen, vom Wasser des Rheinfalls umspülten Insel, die früher als Werd bekannt war, wörtlich eine Flussinsel bedeutend.
Wörth wurde erstmals im 13. Jahrhundert n. Chr. erwähnt und diente bis zur Mitte des 19. Jahrhunderts als wichtiger Umschlagplatz an der Ost-West-Handelsroute, die vom Bodensee und der Stadt Basel führte und vom Wasserfall unterbrochen wurde.
Das heutige Schloss wurde laut Ausgrabungen des archäologischen Teams des Kantons Schaffhausen im Jahr 2004 im Jahr 1348 n. Chr. errichtet. Wie schon der Vorgängerbau, der Mitte des 11. Jahrhunderts als Burg im Fischerhölzli erbaut worden war, diente es als Zollhaus und zur Sicherung des Gebiets, wo die Waren umgeladen wurden, um den Wasserfall zu umgehen. Frühester Besitzer des habsburgischen Lehens waren die Herren von Jestetten, gefolgt vom Schultheiss von Randenburg (1291) und den Herren von Fulach (1422), und ab 1429 vom Kloster Allerheiligen Schaffhausen. Nach der Aufhebung des Klosters 1524 war Wörth ein Amt der Stadt Schaffhausen.
In den späten 1790er Jahren war ein sogenannter Gertzler der Verwalter des damaligen Schlösschens Wörth. Es wurde als sogenanntes Schupf-Lehn (Lehen) vom Kloster Allerheiligen in Schaffhausen zusammen mit der Lachsfischerei, dem Zoll, dem Weinberg, dem Wald usw. vergeben. Der Gertzler leitete den Zoll für das Kloster und musste zwei Drittel des Lachsfangs abliefern. Zum Lebensunterhalt durfte er Holz aus dem Wald schlagen und musste für die Nutzung des Weinbergs und der Felder eine Pacht von 30 Talern pro Jahr entrichten. Der Begriff Schupf-Lehn leitet sich vom schweizerdeutschen Wort für „herausrutschen“ ab, da das erbliche Lehen widerrufen werden konnte, wenn der Verwalter seinen Verpflichtungen gegenüber dem Kloster nicht nachkam.
Maschinell übersetzt aus „Wörth Castle“ in der englischsprachigen Wikipedia, CC BY-SA 4.0.
Das Schlösschen Wörth steht weltweit auf Platz 4.263 von 8.133 im Burgen-Bekanntheitsranking des Atlas und Nr. 47 der 201 in der Schweiz verzeichneten. Die Gründung fällt auf 1348 — früher als bei 59% der datierten Objekte des Atlas — eines von 604 Atlas-Objekten, die im 14. Jahrhundert gegründet wurden. Im Umkreis von 25 km stehen 8 weitere Objekte des Atlas. Der nächste Ausflugs-Guide ist Winterthur, 22 km entfernt. Sehen Sie in der Burgen-Statistik, wie die Schweiz abschneidet.
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Wo liegt das Schlösschen Wörth?
Das Schlösschen Wörth liegt in der Schweiz, bei 47.67798°, 8.61191°.
Wann wurde das Schlösschen Wörth erbaut?
Der Atlas nennt als Gründungsjahr 1348. Frühere Anlagen mögen an dieser Stelle bestanden haben; dies ist das älteste dokumentierte Gründungsjahr.
Wie bekannt ist das Schlösschen Wörth?
Im Bekanntheitsranking dieses Atlas: Platz 4.263 von 8.133 weltweit, Platz 47 in der Schweiz. Bekanntheit misst hier, in wie vielen Wikipedia-Sprachversionen ein Denkmal steht und wie oft diese gelesen werden.
Welche Burg liegt in der Nähe von Schlösschen Wörth?
Das Schloss Laufen, rund 1 km entfernt.
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