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Festung Berlin

Berlin Fortress · 🇩🇪 Deutschland · 17. Jahrhundert

Festung Berlin in Deutschland
Foto: Johann Bernhard Schulz · Public domain · Wikimedia Commons

Die Festung Berlin ist die historische Stadtbefestigung von Berlin, die im 17. Jahrhundert ausgebaut wurde und die historischen Stadtteile Alt-Berlin, Alt-Kölln, Neu-Kölln und Friedrichswerder umfasste. Ihre Struktur lässt sich noch heute auf dem Stadtplan erkennen.

Text übernommen aus „Festung Berlin“ auf Wikipedia, CC BY-SA 4.0.

Mehr aus der englischsprachigen Wikipedia

Berlin war ein wichtiger Marktort an der wichtigsten Ost-West-Route (heute Bundesstraße 1). Es besaß jedoch keine eigentlichen Befestigungen, anders als Spandau im Westen (Zitadelle Spandau) und Köpenick im Osten (Schloss Köpenick). Obwohl Berlin während des Dreißigjährigen Krieges (1618–1648) nicht Schauplatz von Schlachten war, litt es schwer unter der schwedischen Besatzung; bis zum Ende des Krieges 1631 war ein Drittel der Gebäude abgerissen worden, und die Hälfte der Bevölkerung war geflohen oder gestorben.

Friedrich Wilhelm I., Kurfürst von Brandenburg, beauftragte den Ingenieurarchitekten Johann Gregor Memhardt mit der Erstellung von Befestigungsplänen für die Stadt. Diese begannen 1650 und folgten dem damals gängigen Befestigungsmodell der Bastionsfestungen Norditaliens. Es wurden große Wälle errichtet und der Zwischenraum mit Wasser gefüllt.

Der Bau der östlich des Flusses gelegenen Teile wurde zwischen 1658 und 1662 abgeschlossen. Bei den westlichen Teilen gab es aufgrund der Sümpfe in der Gegend mehr Probleme, sodass diese erst 1683 fertiggestellt wurden. Die Wälle auf dieser Seite erreichten jedoch nie die vorgesehene Höhe.

Während das 1662 gegründete und nach dem Kurfürsten benannte Friedrichswerder in die Befestigungen einbezogen war, lagen spätere Stadterweiterungen außerhalb. Auf dem Stadtplan von 1688 ist deutlich die westliche Halbinsel Dorotheenstadt (mit E gekennzeichnet) zu erkennen, ein städtebauliches Projekt der Frau des Kurfürsten, Sophie Dorothea, das kaum befestigt ist – außer am Flussufer – und vom südlichen Ödland nur durch einen künstlichen Graben getrennt wird. Auch die neu gepflanzte Lindenallee, bekannt als Unter den Linden, verläuft durch dieses Gebiet.

Der Kurfürst starb 1688 und wurde von seinem Sohn Friedrich I. abgelöst. Der neue Herrscher erweiterte die Stadt erneut und schuf ab 1691 eine dritte Erweiterung, die Friedrichstadt, südlich von Dorotheenstadt und westlich von Friedrichswerder (auf dem Plan von 1688 mit C und D gekennzeichnet), ebenfalls außerhalb der Befestigungen errichtet. Auch im Norden und Osten entstanden Vorstädte, stärker ungeplant als vorgesehen.

Maschinell übersetzt aus „Berlin Fortress“ in der englischsprachigen Wikipedia, CC BY-SA 4.0.

Die Festung Berlin steht weltweit auf Platz 3.595 von 8.133 im Burgen-Bekanntheitsranking des Atlas und Nr. 279 der 505 in Deutschland verzeichneten. Die Gründung fällt auf 1650 — früher als bei 26% der datierten Objekte des Atlas — eines von 626 Atlas-Objekten, die im 17. Jahrhundert gegründet wurden. Die Wikipedia-Artikel dazu wurden in den letzten 60 Tagen 1.645-mal geöffnet — mehr als 62% des Atlas. Im Umkreis von 25 km stehen 20 weitere Objekte des Atlas. Der nächste Ausflugs-Guide ist Berlin, 1 km entfernt. Sehen Sie in der Burgen-Statistik, wie Deutschland abschneidet.

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Häufige Fragen

Wo liegt die Festung Berlin?

Die Festung Berlin liegt in Deutschland, bei 52.5175°, 13.39583°.

Wann wurde die Festung Berlin erbaut?

Der Atlas nennt als Gründungsjahr 1650. Frühere Anlagen mögen an dieser Stelle bestanden haben; dies ist das älteste dokumentierte Gründungsjahr.

Wie bekannt ist die Festung Berlin?

Im Bekanntheitsranking dieses Atlas: Platz 3.595 von 8.133 weltweit, Platz 279 in Deutschland. Bekanntheit misst hier, in wie vielen Wikipedia-Sprachversionen ein Denkmal steht und wie oft diese gelesen werden.

Welche Burg liegt in der Nähe von Festung Berlin?

Das Prinzessinnenpalais, rund 1 km entfernt.

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