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Burg

Burg zu Burghausen

Burghausen Castle · 🇩🇪 Deutschland · 11. Jahrhundert

Burg zu Burghausen in Deutschland
Foto: C.Stadler/Bwag · CC BY-SA 4.0 · Wikimedia Commons

Die Burg zu Burghausen ist eine Höhenburg oberhalb der Altstadt der Stadt Burghausen in Bayern. Sie ist mit 1051 Metern die längste Burganlage Europas und gilt seit einem Eintrag im Guinness-Buch der Rekorde als „längste Burg der Welt“. Sie besteht aus sechs Burghöfen und ist bis auf wenige Ausnahmen aus Tuffquadersteinen (Travertin) errichtet. Ein großer Teil der Bauten und der Charakter der Gesamtanlage stammen aus der Zeit als Residenz und Landesfestung der niederbayerischen Linie der Wittelsbacher, vor allem aus den Jahren um 1480 bis 1503.

Nach dem Ende als Residenz 1503/05 erhielt Burghausen bis 1802 das Rentamt, was zu weiteren Aus- und Umbauten der Burg führte. Als Garnisonsstandort (1763–1891) wurde die Burg zuletzt noch einmal stark verändert. Große Gebäudeteile wurden abgerissen, nicht zuletzt unter französischer Besatzung um 1800.

Die außergewöhnliche Lage des Burgberges führte schon in der Bronze- und Eisenzeit zu einer Besiedlung im Bereich der heutigen Hauptburg. Außerdem stieß man bei Grabungen auf zahlreiche Spuren aus keltischer und römischer Zeit. Abgesehen von Fundamentresten stammen die ältesten Teile der Burg aus dem Hochmittelalter, die älteste bis heute erhaltene schriftliche Erwähnung stammt aus dem Jahr 1025.

Die Anlage ist unter der Aktennummer D-1-71-112-52 als denkmalgeschütztes Baudenkmal von Burghausen verzeichnet. Ebenso wird sie als Bodendenkmal unter der Aktennummer D-1-7842-0074 im Bayernatlas als „untertägige mittelalterliche und frühneuzeitliche Befunde im Bereich der Burg von Burghausen und ihrer Vorgängerbauten sowie Höhensiedlung der Bronzezeit, der Urnenfelderzeit, der Hallstattzeit und der frühen Latènezeit und Körpergräber des hohen Mittelalters“ geführt.

Text übernommen aus „Burg zu Burghausen“ auf Wikipedia, CC BY-SA 4.0.

Mehr aus der englischsprachigen Wikipedia

Die Burg gehört daher auch zu den größten Schlössern der Welt.

Der Burgberg war bereits in der Bronzezeit besiedelt. Die Burg (die vor 1025 gegründet wurde) ging nach dem Tod des letzten Grafen von Burghausen, Gebhard II., im Jahr 1168 an die Wittelsbacher über. 1180 wurden sie zu Herzögen von Bayern ernannt, und die Burg wurde unter Herzog Otto I. von Wittelsbach erweitert.

Mit der ersten bayerischen Landesteilung 1255 wurde die Burg Burghausen zur zweiten Residenz der Herzöge von Niederbayern, deren Hauptresidenz Landshut war. Die Arbeiten an der Hauptburg begannen 1255 unter Herzog Heinrich XIII. (1253–1290). 1331 fiel Burghausen mit seiner Burg an Otto IV., Herzog von Niederbayern.

Unter den Herzögen von Bayern-Landshut (1392–1503) wurden die Befestigungen um den gesamten Burgberg erweitert. Beginnend mit Margarete von Österreich, der verstoßenen Gemahlin des despotischen Herzogs Heinrich XVI. (1393–1450), wurde die Burg zur Residenz der herzoglichen Gemahlinnen und Witwen sowie zu einem Hort für die herzoglichen Schätze. 1447 starb Ludwig VII., Herzog von Bayern, als Heinrichs Gefangener auf der Burg. Unter Herzog Georg von Bayern (1479–1503) wurden die Arbeiten abgeschlossen, und die Burg Burghausen wurde zur stärksten Festung der Region.

Nach der Wiedervereinigung Bayerns 1505 mit dem Landshuter Erbfolgekrieg hatte die Burg militärische Bedeutung und wurde wegen der Bedrohung durch das Osmanische Reich in der Folge modernisiert. Während des Dreißigjährigen Krieges wurde Gustav Horn von 1634 bis 1641 auf der Burg gefangen gehalten. Nach dem Frieden von Teschen 1779 wurde die Burg Burghausen zur Grenzburg. Während der Napoleonischen Kriege erlitt die Burg einige Zerstörungen. Der „Liebenweinturm“ wurde von 1899 bis zu seinem Tod vom Maler Maximilian Liebenwein bewohnt. Er gestaltete das Innere im Jugendstil aus.

Die gotische Burg umfasst die Hauptburg mit dem inneren Hof und fünf Vorhöfen.

Der äußerste Punkt der Hauptburg ist der Palas mit den herzoglichen Privatgemächern. Heute beherbergt er das Burgmuseum, darunter eine Zweiggalerie der Bayerischen Staatsgemäldesammlungen.

Maschinell übersetzt aus „Burghausen Castle“ in der englischsprachigen Wikipedia, CC BY-SA 4.0.

Die Burg zu Burghausen steht weltweit auf Platz 498 von 7.787 im Burgen-Bekanntheitsranking des Atlas und Nr. 44 der 492 in Deutschland verzeichneten. Gegründet 1051, ist es älter als 90% der datierten Objekte des Atlas — eines von 318 Atlas-Objekten, die im 11. Jahrhundert gegründet wurden. Seine Wikipedia-Artikel wurden in den letzten 60 Tagen 14.084-mal geöffnet — mehr als 95% des Atlas. Der nächste Ausflugs-Guide ist Salzburg, 43 km entfernt. Sehen Sie in der Burgen-Statistik, wie Deutschland abschneidet.

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Häufige Fragen

Wo liegt die Burg zu Burghausen?

Die Burg zu Burghausen liegt in Deutschland, bei 48.15611°, 12.82889°.

Wann wurde die Burg zu Burghausen erbaut?

Der Atlas nennt als Gründungsjahr 1051. Frühere Anlagen mögen an dieser Stelle bestanden haben; dies ist das älteste dokumentierte Gründungsjahr.

Wie bekannt ist die Burg zu Burghausen?

Im Bekanntheitsranking dieses Atlas: Platz 498 von 7.787 weltweit, Platz 44 in Deutschland. Bekanntheit misst hier, in wie vielen Wikipedia-Sprachversionen ein Denkmal steht und wie oft diese gelesen werden.

Welche Burg liegt in der Nähe von Burg zu Burghausen?

Das Schloss Kleßheim, rund 39 km entfernt.

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