Schloss
Schloss Kleßheim
Schloss Klessheim · 🇦🇹 Österreich · 17. Jahrhundert
Das Schloss Kleßheim liegt vier Kilometer westlich des Stadtzentrums der Landeshauptstadt Salzburg auf dem Gebiet der angrenzenden Gemeinde Wals-Siezenheim (Ortschaft Kleßheim). Umgeben wird es von einem großen Schlosspark und dem Mühlbach. Ebenfalls im historischen Park des Lustschlosses befindet sich ein Golfplatz. Unterhalb der Terrassenkante hinter dem Schloss befinden sich die Tourismusschulen Salzburg.
Die Gesamtanlage Schloss Kleßheim samt Parkanlage steht unter Denkmalschutz und gehört auch zum Landschaftsschutzgebiet Siezenheimer-Au und dem geschützten Grüngürtel Salzburgs.
Text übernommen aus „Schloss Kleßheim“ auf Wikipedia, CC BY-SA 4.0.
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Im späten 17. Jahrhundert erwarb Fürsterzbischof Johann Ernst von Thun das kleine adelige Gut und das Herrenhaus Kleshof an diesem Ort. 1700 beauftragte er den österreichischen Architekten Johann Bernhard Fischer von Erlach, das Herrenhaus zu erweitern und ein elegantes Schloss zu errichten. Beeinflusst vom oberitalienischen Manierismus arbeitete Fischer von Erlach zwischen 1700 und 1709 an dem Schloss, das Lustschloss Favorita genannt wurde. Der Bau wurde nach dem Tod des Erzbischofs 1709 unterbrochen. Sein Nachfolger, Erzbischof Franz Anton von Harrach, stellte die Arbeiten zugunsten von Schloss Mirabell ein. Schloss Klessheim wurde 1732 unter Erzbischof Graf Leopold Anton von Firmian fertiggestellt, der die ursprünglichen Pläne erheblich beschnitt.
Das fertiggestellte Schloss enthielt einen Festsaal mit einer ausgedehnten Terrasse und einer zu den Gärten führenden Rampe, einen Eingang mit einem eindrucksvollen Tritonbrunnen, eine Loggia sowie eine Eingangshalle mit Treppe. Die Stuckarbeiten im Inneren wurden von Paolo d'Allio und Diego Francesco Carlone nach Plänen Fischer von Erlachs ausgeführt.
Im späten 18. Jahrhundert wurde unter der Herrschaft von Erzbischof Graf Hieronymus von Colloredo ein englischer Landschaftsgarten angelegt. Nach der Säkularisation Salzburgs 1803 fiel Schloss Klessheim an das österreichische Haus Habsburg-Lothringen. 1866 wurde es zum ständigen Wohnsitz von Erzherzog Ludwig Viktor von Österreich (1842–1919), einem jüngeren Bruder von Kaiser Franz Joseph I. Der Erzherzog ließ das Schloss nach Plänen von Heinrich von Ferstel erweitern und starb hier 1919. Seine habsburgischen Erben verkauften das Schloss an das österreichische Land Salzburg.
Nach dem österreichischen Anschluss 1938 nutzte Adolf Hitler, wenn er sich auf seinem nahegelegenen Berghof aufhielt, Schloss Klessheim für Konferenzen und zum Empfang offizieller Gäste wie Benito Mussolini, Miklós Horthy, Ion Antonescu, Jozef Tiso und Ante Pavelić.
Maschinell übersetzt aus „Schloss Klessheim“ in der englischsprachigen Wikipedia, CC BY-SA 4.0.
Das Schloss Kleßheim steht weltweit auf Platz 1.018 von 7.787 im Burgen-Bekanntheitsranking des Atlas und Nr. 20 der 200 in Österreich verzeichneten. Gegründet 1690, ist es älter als 23% der datierten Objekte des Atlas — eines von 585 Atlas-Objekten, die im 17. Jahrhundert gegründet wurden. Seine Wikipedia-Artikel wurden in den letzten 60 Tagen 7.077-mal geöffnet — mehr als 89% des Atlas. Im Umkreis von 25 km stehen 11 weitere Objekte des Atlas. Der nächste Ausflugs-Guide ist Salzburg, 4 km entfernt. Sehen Sie in der Burgen-Statistik, wie Österreich abschneidet.
Auf der interaktiven Burgenkarte ansehen →Häufige Fragen
Wo liegt das Schloss Kleßheim?
Das Schloss Kleßheim liegt in Österreich, bei 47.8193°, 12.9921°.
Wann wurde das Schloss Kleßheim erbaut?
Der Atlas nennt als Gründungsjahr 1690. Frühere Anlagen mögen an dieser Stelle bestanden haben; dies ist das älteste dokumentierte Gründungsjahr.
Wie bekannt ist das Schloss Kleßheim?
Im Bekanntheitsranking dieses Atlas: Platz 1.018 von 7.787 weltweit, Platz 20 in Österreich. Bekanntheit misst hier, in wie vielen Wikipedia-Sprachversionen ein Denkmal steht und wie oft diese gelesen werden.
Welche Burg liegt in der Nähe von Schloss Kleßheim?
Schloss Mirabell, rund 4 km entfernt.
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