Virneburg (Burg) steht weltweit auf Platz 7.142 von 9.040 im Burgen-Bekanntheitsranking des Atlas und Nr. 643 der 714 in Deutschland verzeichneten. Die Gründung fällt auf 1192: früher als bei 77% der datierten Objekte des Atlas, eines von 763 Atlas-Objekten, die im 12. Jahrhundert gegründet wurden. Im Umkreis von 25 km stehen 16 weitere Objekte des Atlas. Der nächste Ausflugs-Guide ist Koblenz, 37 km entfernt. Die Anlage gehört zu den 51 Objekten auf der Regionalkarte Moseltal. Sehen Sie in der Burgen-Statistik, wie Deutschland abschneidet.
Die Burgruine Virneburg ist die Ruine einer Höhenburg auf einer vom Nitzbach umflossenen 430 m ü. NHN hohen Schieferkuppe über der gleichnamigen Gemeinde im Landkreis Mayen-Koblenz in Rheinland-Pfalz.
Text übernommen aus „Virneburg (Burg)“ auf Wikipedia, CC BY-SA 4.0.
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Die Burg wurde vermutlich in der zweiten Hälfte des 12. Jahrhunderts als Lehen des Pfalzgrafen erbaut. Die erste Erwähnung der Burg findet sich in einer Urkunde von 1192, in der die Brüder Gottfried und Friedrich von Virneburg ihre Burg Vernenburgh samt der Grafschaft und allen Besitztümern dem Erzbischof von Trier, Johann I., als Lehen übergaben. Diese Urkunde ist nicht im Original erhalten; die Abschrift aus dem 16. Jahrhundert ist wegen des darin verwendeten, um 1200 noch nicht üblichen Wortlauts entweder eine fehlerhafte Übertragung oder eine Fälschung.
Die Herren von Virneburg, später in den Grafenstand erhoben, werden erstmals in einer Urkunde des Trierer Erzbischofs Poppo 1042 erwähnt, in der ein gewisser Bernhardus de Virneburch verzeichnet ist. Zu jener Zeit war die Lehnshoheit an die Grafen von Sayn übergegangen, doch Johann von Sayn gab sie 1358 an die Pfalzgrafen ab, mit Ausnahme der Burg, die noch 1506 als männliches Lehen der Grafen von Sayn genannt wurde, obwohl die Grafen von Virneburg deren Lehnshoheit nicht mehr anerkannten.
1339 übergab Graf Rupert von Virneburg einen Teil der Burg an den Trierer Kurfürsten Balduin zur Tilgung einer Schuld. Darin wird erstmals der „hoechste thurn“ („höchster Turm“) erwähnt, vermutlich der beim Bau der Burg errichtete alte Bergfried.
1414 mussten die Grafen von Virneburg den Rest der Burg an den Erzbischof Werner von Falkenstein abtreten, dem die Grafschaft stets ein Dorn im Auge gewesen war. Nur wenige Jahre später jedoch gelang es den Bewohnern von Virneburg, ihre Burg aus dem Trierer Lehnsverband auszulösen. Mit dem Tod des Grafen Cuno von Virneburg 1545 erlosch das Geschlecht Virneburg.
Erben waren die Grafen von Mark-Arenberg und danach die Grafen von Manderscheid-Blankenheim, bevor die Burg wenig später von Trier als heimgefallenes Lehen eingezogen wurde. Nach einem Einspruch der Grafen von Manderscheid-Schleiden wurde sie ihnen jedoch 1549 als Lehen zurückgegeben. 1600 erwarb Löwenstein-Wertheim den Besitz.
Ein damals angelegtes Inventar der Burg verzeichnet zwölf Räume.
Maschinell übersetzt aus „Virneburg Castle“ in der englischsprachigen Wikipedia, CC BY-SA 4.0.
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