Schloss Bürresheim ist eine aus dem Hochmittelalter stammende, in der Barockzeit zur repräsentativen Wohnanlage umgebaute Burg in der Eifel, die zeitweilig Zentrum einer kleinen reichsunmittelbaren Herrschaft war und wegen ihres zeitgenössischen Erhaltungszustands als einzigartiges Zeugnis rheinischer Adels- und Wohnkultur gilt. An dem komplexen Bau lässt sich der Übergang von der Burg zum Schloss idealtypisch ablesen.
Das Schloss gehört zur Ortsgemeinde Sankt Johann in Rheinland-Pfalz und liegt nordwestlich von Mayen auf einem Felssporn an der Mündung des Nitzbachs in die Nette. Mit Burg Eltz und Burg Lissingen zählt Schloss Bürresheim zu den wenigen Adelssitzen in der Eifel, die nie erobert oder zerstört wurden und sowohl die Kriege des 17. und 18. Jahrhunderts als auch die gesellschaftlichen Umbrüche infolge der Französischen Revolution unversehrt überstanden haben. Seine Geschichte wurde wesentlich durch seine Lage im Grenzgebiet der beiden geistlichen Kurfürstentümer Köln und Trier bestimmt.
Text übernommen aus „Schloss Bürresheim“ auf Wikipedia, CC BY-SA 4.0.
Schloss Bürresheim steht weltweit auf Platz 715 von 9.079 im Burgen-Bekanntheitsranking des Atlas und Nr. 58 der 711 in Deutschland verzeichneten. Die Wikipedia-Artikel dazu wurden in den letzten 60 Tagen 7.910-mal geöffnet, mehr als 92% des Atlas. Im Umkreis von 25 km stehen 21 weitere Objekte des Atlas. Der nächste Ausflugs-Guide ist Koblenz, 30 km entfernt. Die Anlage gehört zu den 51 Objekten auf der Regionalkarte Moseltal. Sehen Sie in der Burgen-Statistik, wie Deutschland abschneidet.
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