Burg
Willibaldsburg
🇩🇪 Deutschland · 11. Jahrhundert
Die Willibaldsburg ist eine um 1353 errichtete Spornburg in Eichstätt in Oberbayern. Sie war bis ins 18. Jahrhundert repräsentative Burg und Sitz der Eichstätter Fürstbischöfe. Die Anlage ist unter der Aktennummer D-1-76-123-46 als denkmalgeschütztes Baudenkmal von Eichstätt verzeichnet. Laut Bayernatlas sind die mittelalterlichen und frühneuzeitlichen Befunde im Bereich der Willibaldsburg als Bodendenkmal unter der Aktennummer D-1-7133-0199 im Bodendenkmal ausgewiesen.
Text übernommen aus „Willibaldsburg“ auf Wikipedia, CC BY-SA 4.0.
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Diese befestigte Residenz liegt westlich der Altstadt auf einem länglichen Höhenrücken, dem Willibaldsberg, in 464 m Höhe über dem Meeresspiegel, mit Blick auf das Altmühltal, dessen östlicher Teil als Frauenberg bezeichnet wird. Östlich jenseits des Tals liegt die Domstadt Eichstätt, und auf der westlichen Seite der Talschleife liegt Marienstein. Ihre Gesamtlänge beträgt etwa 420 Meter, und sie ist durch ihre Lage auf natürliche Weise gut geschützt. Die Altmühl bildet hier eine scharfe Biegung, die aufgrund des dadurch entstandenen Höhenrückens ein idealer Standort für die mittelalterliche Burg und die spätere Festung war. Sie trägt den Namen des ersten Bischofs, Willibald von Eichstätt (um 700 – um 787). Burg und Stadt liegen im Naturpark Altmühltal, in der Kulturregion Franken.
Die ersten Befestigungen auf dem Burgberg werden bereits 1070 erwähnt. Unter Bischof Berthold von Nürnberg, auch bekannt als Berthold von Zollern (1355–1365), begann um 1355 der Ausbau zu einer befestigten Bischofsresidenz, während der alte Bischofssitz noch in der Stadt neben dem Dom lag. Dieser hochmittelalterliche Bau, der auf dem westlichen Ausläufer des Hügels lag, bestand vermutlich aus einem großen steinernen Wohnhaus, einem Turm und einer Kapelle, geschützt durch umgebende Ringmauern und Gräben. Nachdem die Grafen von Hirschberg 1305 ausgestorben waren, mussten die Bischöfe die militärische Sicherung des Bistums selbst organisieren. Das Domkapitel widersetzte sich zunächst wegen der hohen Kosten den Ausbauplänen, doch der Bischof konnte sich durchsetzen.
Bischof Friedrich IV. von Oettingen (1383–1415) verstärkte die Befestigungen durch den Bau eines Zwingers und ließ ein „aestuarium magnum aestivale“ errichten. Dabei handelte es sich vermutlich um ein Hallengebäude, ein Sommerhaus, wie es auch bei anderen Burgen dieser Zeit vorkommt.
Maschinell übersetzt aus „Willibaldsburg“ in der englischsprachigen Wikipedia, CC BY-SA 4.0.
Die Willibaldsburg steht weltweit auf Platz 4.488 von 8.134 im Burgen-Bekanntheitsranking des Atlas und Nr. 343 der 505 in Deutschland verzeichneten. Die Gründung fällt auf 1070 — früher als bei 89% der datierten Objekte des Atlas — eines von 325 Atlas-Objekten, die im 11. Jahrhundert gegründet wurden. Die Wikipedia-Artikel dazu wurden in den letzten 60 Tagen 1.947-mal geöffnet — mehr als 66% des Atlas. Im Umkreis von 25 km stehen 4 weitere Objekte des Atlas. Der nächste Ausflugs-Guide ist München, 89 km entfernt. Sehen Sie in der Burgen-Statistik, wie Deutschland abschneidet.
Auf der interaktiven Burgenkarte ansehen →Häufige Fragen
Wo liegt die Willibaldsburg?
Die Willibaldsburg liegt in Deutschland, bei 48.89458°, 11.16951°.
Wann wurde die Willibaldsburg erbaut?
Der Atlas nennt als Gründungsjahr 1070. Frühere Anlagen mögen an dieser Stelle bestanden haben; dies ist das älteste dokumentierte Gründungsjahr.
Wie bekannt ist die Willibaldsburg?
Im Bekanntheitsranking dieses Atlas: Platz 4.488 von 8.134 weltweit, Platz 343 in Deutschland. Bekanntheit misst hier, in wie vielen Wikipedia-Sprachversionen ein Denkmal steht und wie oft diese gelesen werden.
Welche Burg liegt in der Nähe von Willibaldsburg?
Die Burg Nassenfels, rund 12 km entfernt.
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