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Schloss

Generalife

🇪🇸 Spanien · 13. Jahrhundert

Generalife in Spanien
Foto: Charles J. Sharp · CC BY-SA 4.0 · Wikimedia Commons

Der Palacio de Generalife (von arabisch جنة العريف, DMG ǧannat al-ʿarīf ‚Garten des Meisters/Sachverständigen‘ oder arabisch جنة العارف, DMG ǧannat al-ʿārif ‚Paradiesgarten des Mystikers‘) war der Sommerpalast und Landsitz der Nasriden-Sultane von Granada. Er wurde im Jahr 1984 von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt.

Text übernommen aus „Generalife“ auf Wikipedia, CC BY-SA 4.0.

Mehr aus der englischsprachigen Wikipedia

Die am häufigsten angeführte Etymologie des Namens „Generalife“ ist, dass er sich von jannat al-‘arīf (arabisch: جَنَّة الْعَرِيف) ableitet, was unterschiedlich „Garten des Architekten“, „Garten des Künstlers“, „Garten des Gnostikers“ oder auch „Garten des Flötenspielers“ bedeuten kann. Laut Robert Irwin ist diese überlieferte Etymologie jedoch unwahrscheinlich, und der wahre Ursprung des Namens ist nicht klar bekannt. Eine frühere, im 16. Jahrhundert von Marmol aufgezeichnete Form des Namens war Ginalarife, was J. D. Latham als Beleg dafür ansieht, dass das erste Wort ursprünglich jinan (arabisch: جِنَاْن; eine von derselben Wurzel abgeleitete Pluralform) war und nicht jannat.

Der ursprüngliche Name des Generalife könnte schlicht dem Ausdruck „Hauptobstgarten“ entsprochen haben. Eine ornamentale Inschrift von Ibn al-Yayyab im Inneren des Palastes nennt ihn Dar al-Mamlakat as-Sa'ida („Haus des glückseligen Königreichs“).

In der Nasridenzeit war der Generalife eine Almunia (von arabisch al-munya, „Landgut“), eine Landvilla, die sowohl als privater Rückzugsort der Eliten wie auch als landwirtschaftliches Gut mit agrarischen Funktionen diente. Die Anlage solcher ländlichen Güter und Gärten durch Herrscher und Eliten in al-Andalus geht auf die Umayyadenzeit (8.–10. Jahrhundert) zurück. Solche Güter finden sich auch in einigen historischen Städten Nordafrikas, etwa die Agdal-Gärten von Marrakesch, die bis heute erhalten sind. Ihre Existenz in Granada ist bereits für die Zeit der Ziriden (11. Jahrhundert) bezeugt. Weitere Beispiele dieses Typs aus der Nasridenzeit lagen an den nahe gelegenen Berghängen, etwa der Alijares-Palast und das Dar al-'Arusa (beide wahrscheinlich aus dem 14.

Jahrhundert), sowie in anderen Teilen Granadas, etwa der Alcázar Genil und das Cuarto Real de Santo Domingo (beide aus dem 13. Jahrhundert, ersteres ursprünglich ein almohadischer Bau).

Auf Grundlage der ältesten untersuchten Dekorationen im Palast wurde der Generalife höchstwahrscheinlich von Muhammad II. (reg. 1273–1302) am Ende des 13. Jahrhunderts oder möglicherweise von Muhammad III. (reg. 1302–1309) zu Beginn des 14. Jahrhunderts errichtet.

Maschinell übersetzt aus „Generalife“ in der englischsprachigen Wikipedia, CC BY-SA 4.0.

Generalife steht weltweit auf Platz 257 von 7.787 im Burgen-Bekanntheitsranking des Atlas und Nr. 11 der 600 in Spanien verzeichneten. Gegründet um 1250, ist es älter als 69% der datierten Objekte des Atlas — eines von 831 Atlas-Objekten, die im 13. Jahrhundert gegründet wurden. Seine Wikipedia-Artikel wurden in den letzten 60 Tagen 10.360-mal geöffnet — mehr als 93% des Atlas. Im Umkreis von 25 km stehen 9 weitere Objekte des Atlas. Der nächste Ausflugs-Guide ist Granada, 1 km entfernt. Die Anlage gehört zu den 125 Objekten auf der Regionalkarte Andalusien. Sehen Sie in der Burgen-Statistik, wie Spanien abschneidet.

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Häufige Fragen

Wo liegt Generalife?

Generalife liegt in Spanien, bei 37.17694°, -3.58528°.

Wann wurde Generalife erbaut?

Der Atlas nennt als Gründungsjahr um 1250. Frühere Anlagen mögen an dieser Stelle bestanden haben; dies ist das älteste dokumentierte Gründungsjahr.

Ist Generalife UNESCO-Welterbe?

Ja — die Stätte gehört laut Wikidata zu einer UNESCO-Welterbestätte.

Wie bekannt ist Generalife?

Im Bekanntheitsranking dieses Atlas: Platz 257 von 7.787 weltweit, Platz 11 in Spanien. Bekanntheit misst hier, in wie vielen Wikipedia-Sprachversionen ein Denkmal steht und wie oft diese gelesen werden.

Welche Burg liegt in der Nähe von Generalife?

Die Alhambra, rund 1 km entfernt.

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