Ruine
Kasselburg
🇩🇪 Deutschland · 11. Jahrhundert
Die Kasselburg ist die Ruine einer Höhenburg auf einem 490 Meter hohen Basaltstock in Pelm bei Gerolstein im rheinland-pfälzischen Landkreis Vulkaneifel.
Text übernommen aus „Kasselburg“ auf Wikipedia, CC BY-SA 4.0.
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Wahrzeichen der Kasselburg ist ihr 37 Meter hoher Doppelturm, der als Torturm und Wohnturm diente und dessen Ursprünge nicht genau geklärt sind. Man ging bislang davon aus, dass die Herren von Blankenheim ihn kurz nach 1335 errichtet hätten, doch bauliche Untersuchungen haben gezeigt, dass der Turm mehrere Bauphasen durchlief und nicht das Werk nur eines Baumeisters sein kann. Das Tor verlor seine Wachfunktion wahrscheinlich mit der Erweiterung der Burg ab 1452. Aus dieser Zeit stammt auch die große Vorburg mit ihren Burgmannshäusern und Wirtschaftsgebäuden.
Der Doppelturm ist öffentlich zugänglich und bietet einen guten Blick über die Umgebung, ist jedoch trotz seiner Größe kein Bergfried. Dieser, errichtet um 1200, ist kleiner und steht im östlichen Teil der Kernburg. Er hat einen quadratischen Grundriss und wurde im 14. Jahrhundert zu einem Wohnturm umgebaut.
Ebenfalls zur Kernburg gehört der fast 33 Meter lange Palas, der aus dem 14. Jahrhundert stammt.
Die Burg wurde im 12. Jahrhundert errichtet. Ihre Erbauer könnten die Herren von Castel gewesen sein, dies ist jedoch nicht völlig gesichert. Die Burg wurde 1291 erstmals als Castilburg erwähnt. 1314 wird sie Castelberch genannt.
Nach heutigem Forschungsstand ist unklar, wer der Eigentümer der Burg vor 1335 war. Gesichert ist jedoch, dass Gerhard V. von Blankenheim nach einer Erbteilung in jenem Jahr ihr Eigentümer wurde und damit die Linie Blankenheim-Kasselburg begründete. 1406 erlosch diese zur Grafschaft erhobene Linie der Blankenheim mit Graf Gerhard VII. Die Burg fiel daraufhin durch Heirat an Wilhelm I. von Loen und damit an Heinsberg.
Weitere Eigentümer folgten, darunter die Grafen von der Mark, die Herzöge von Arenberg und die Trierer Kurfürsten. Im Lauf der Geschichte beanspruchten zahlreiche Interessengruppen die Kasselburg für sich, sodass 1674 das Reichskammergericht in Wetzlar angerufen wurde, um den Eigentumsstreitigkeiten ein Ende zu setzen. Nachdem die Richter die Burg den Herzögen von Arenberg zugesprochen hatten, dienten die Gebäude bald als Kaserne für die Artillerie des Herzogs von Arenberg.
Maschinell übersetzt aus „Kasselburg“ in der englischsprachigen Wikipedia, CC BY-SA 4.0.
Die Kasselburg steht weltweit auf Platz 3.257 von 8.133 im Burgen-Bekanntheitsranking des Atlas und Nr. 251 der 505 in Deutschland verzeichneten. Die Gründung fällt auf 1100 — früher als bei 86% der datierten Objekte des Atlas — eines von 325 Atlas-Objekten, die im 11. Jahrhundert gegründet wurden. Die Wikipedia-Artikel dazu wurden in den letzten 60 Tagen 2.257-mal geöffnet — mehr als 69% des Atlas. Im Umkreis von 25 km stehen 6 weitere Objekte des Atlas. Der nächste Ausflugs-Guide ist Trier, 54 km entfernt. Die Anlage gehört zu den 43 Objekten auf der Regionalkarte Moseltal. Sehen Sie in der Burgen-Statistik, wie Deutschland abschneidet.
Auf der interaktiven Burgenkarte ansehen →Häufige Fragen
Wo liegt die Kasselburg?
Die Kasselburg liegt in Deutschland, bei 50.23926°, 6.68501°.
Wann wurde die Kasselburg erbaut?
Der Atlas nennt als Gründungsjahr 1100. Frühere Anlagen mögen an dieser Stelle bestanden haben; dies ist das älteste dokumentierte Gründungsjahr.
Wie bekannt ist die Kasselburg?
Im Bekanntheitsranking dieses Atlas: Platz 3.257 von 8.133 weltweit, Platz 251 in Deutschland. Bekanntheit misst hier, in wie vielen Wikipedia-Sprachversionen ein Denkmal steht und wie oft diese gelesen werden.
Welche Burg liegt in der Nähe von Kasselburg?
Die Burg Lissingen, rund 4 km entfernt.
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